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| ABC-Analyse |
Unterteilung der Kunden nach Ihrer Grösse.
Als Mass für die Grösse können verschiedene Einheiten
genommen werden:
- Umsatz, Absatz, DB, Marktanteil, Portofolio-Struktur, usw.
Eine solche Analyse kann ich pro Aussendienstmitarbeiter
(ADM), nach Gebiet, nach Region, nach Produkt
durchführen.
A-Kunden = Kunden mit hohem Absatz
B-Kunden = Kunden mit mittlerem Absatz
C-Kunden = Kunden mit schwachem Absatz
Anstelle von ABC wird auch häufig TopABC-Struktur verwendet.
Häufig dann, wenn die "Tops" vom
Key-Account-Manager (KAM) oder Verkaufsleiter (VL) direkt
betreut werden. |
| Absatz |
Abgesetzte Menge (Stück, Liter, Kilo,
Tonnen, ...) während eines definierten Zeitraumes. |
| Absatzelastizität |
Das Verhältnis zwischen Preisänderung und der
dadurch bewirkten Änderung der abgesetzten Warenmenge bezeichnet
man als Preiselastizität der Nachfrage oder auch
Absatzelastizität. Ausgedrückt wird dies in einem Koeffizienten,
der aus dem Verhältnis der prozentualen Absatzänderung zu der
prozentualen Preisänderung gebildet wird.
Die Fragestellung lautet also regelmäßig: Um wie viele
Verkaufseinheiten ändert sich der Absatz bei wie viel
Preisänderung? So kann beispielsweise eine Preiserhöhung um 5%
zu einem Absatzrückgang von 20% führen. Hier würde man von einer
Elastizität sprechen, da der Markt unmittelbar auf
Preisveränderungen reagiert.
Ist der Elastizitätskoeffizient grösser als 1, so spricht man
von elastischer, bei einem Elastizitätskoeffizienten kleiner 1
von unelastischer Nachfrage.
Einfluss auf die Elastizität haben zahlreiche Faktoren und
Effekte: Einkommen der Nachfrager, die Bedürfnisstruktur oder
allgemeine Preisentwicklungen (alles inklusive der
Veränderungen) sowie Veblen-, Snob- oder Mitläufer-Effekte. Auch
suggeriert ein höherer Preis einen bestimmten Qualitätsmaßstab,
eine Erhöhung des Preises also evtl. eine Qualitätsverbesserung.
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| Absatzform |
- eigenes Personal (Verkauf-Aussendienst)
- fremdes Personal (Agent, Makler, Gross-/Detailhandel) |
| Absatzhelfer |
Makler, Kommissionär, Agent. Arbeiten oft
nicht auf eigene Rechnung und unter eigenem Namen (z.Bsp. der
Versicherungsagent, der Immobilienmakler) |
| Absatzkanal |
Kanäle, in welchen wir unser Produkt
distribuieren. In der Schweiz werden die Kanäle (oft
auch Detailhandel genannt) unterteilt in:
- Grosshandel (Coop, Migros, Denner, Spar, Volg, Carrefour...)
- Fachgeschäfte (Fahrradgeschäft, Swisscom-Shop)
- Warenhäuser (Jelmoli, Manor)
- Convenience-stores
(Tankstellenshops, Stop&Shop) |
| Absatzmittler |
Sind
Händler, welche das Produkt auf einen
Namen und auf eigene Rechnung vertreiben. Diese Personen, Dienstleister, bzw. Institutionen sind rechtlich und
wirtschaftlich eigen-ständige Personen. |
| Absatzweg |
"Wahl des Absatzweges" ist der 1.
Punkt der Marktbearbeitungsstrategie.
Dieser beschreibt den Weg, den ein Produkt vom Hersteller bis
zum Verwender durchläuft. |
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| Abschöpfungsstrategie |
Die Abschöpfungsstrategie kann bei neuen
Produkten als Mittel der Preispolitik eingesetzt werden.
Hierbei wird der Einführungspreis eines Produktes bei
entsprechend kleinem Angebot hoch angesetzt und im späteren
Verlauf des Produktlebenszyklusses nach unten korrigiert. Dieses
Verfahren ist besonders dann anwendbar, wenn der innovative
Vorsprung des Anbieters besonders groß ist und die
Entwicklungskosten rasch amortisiert werden sollen.
Oder der Preis bleibt generell hoch, eher zu hoch, damit das
Produkt ein "Super-Premium"-Produkt wird. |
| Account |
Ein Account bezeichnet den Etat eines Kunden,
also dessen geplanten Werbeausgaben. Dieser wird auch Budget
oder Konto genannt. Synonym wird Account für Kunde oder
Vertriebspunkt verwendet (z.B. bei Key Account Management). |
| Account Executive |
Sachbearbeiter/in einer Werbeagentur,
welche/r ein Budget betreut und die persönliche Verbindung zum
Kunden pflegt. |
| Ad |
Kurzform von Advertisment (Werbung,
Werbeanzeige)
Hierunter versteht man sowohl die Offline-Werbemedien (Print,
Plakate, usw.) wie auch die Online-Werbung in Form von Bannern
oder Werbung in Newslettern. |
| Advertising |
Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel
"Ad" wird weitläufig für "Anzeige" verwendet. |
| Advertising Awareness |
Maß für die Bekanntheit konkreter
Werbekampagnen. Die Werbeawareness kann in eine allgemeine und
medienspezifische Bekanntheit unterschieden werden. Sie dient
als Indikator für die Stärke und Intensität des Werbedrucks
(Share of Advertising), welcher wiederum die Werbewirkung (Advertising
Effect) beeinflusst. |
| Advertising Effect |
Die Werbewirkung untersucht den Zusammenhang
zwischen dem Werbe-Stimuli und deren Einfluss auf den
Rezipienten. Die verschiedenen Stufenmodelle der Werbewirkung
versuchen, Ursache / Wirkungszusammenhänge zu erkennen, sie zu
analysieren und zu interpretieren. |
| Advertising Spendings |
Werbeausgaben eines Unternehmens, die sich
auf die verschiedenen Medien bzw. Werbeträger aufteilen lassen. |
| Advertorial |
Verbindung von Advertising (Werbung) und
Editorial (redaktioneller Beitrag). Die Inserate werden
"redaktionell" so gestaltet, dass der flüchtige Leser sie als
solche nicht erkennt und ihnen die Glaubwürdigkeit eines
redaktionellen Beitrages beimisst. |
| Affinität |
Indexwert der das Verhältnis von
verschiednen Struktur- oder Reichweitenwerten darstellt. Häufig
wird der Affinitätsindex zur Darstellung von Zielgruppen oder
Käufer, resp. deren Segmenten verwendet. Berechnung Strukturwert
der Zielgruppe, geteilt durch den Strukturwert der
Grundgesamtheit.
Beispiel:
Frauenanteil in der Käuferschaft = 60%
Anteil der Frauen an der Grundgesamtheit = 52%
Affinitätsindex = 75:52x100 = 144 |
| Affinity-Marketing |
Ansprache und Bearbeitung sozialer
Bezugsgruppen mit dem Ziel, durch die Betonung des
Zugehörigkeitsgefühls die Wahrnehmungs- und Akzeptanzbarrieren
abzubauen. Eine Form des Zielgruppen-Marketings. |
| After Sales Marketing |
Bemühungen, einen Kunden nachträglich in
seiner Kaufentscheidung zu bestätigen, zum Wiederholungskauf
anzuregen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit eine
langfristige Kundenbindung zu erreichen und den Ertragswert des
Kunden zu steigern. |
| AGB |
Allgemeine Geschäftsbedingungen. |
| AIDA |
Merkformel für die 4 Stufen des
Verkaufsvorgangs (Werbepsychologie):
• Attention (Aufmerksamkeit),
• Interest (Interesse),
• Desire (Wunsch),
• Action (Handlung). |
| AIDCA-Formel |
Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur
Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire)
folgt die Vertrauensgewinnung (Confidence), der sich erst dann
die Kaufhandlung anschliesst. |
| AIDCAS-Formel |
Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur
Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire)
folgt die Überzeugung (Conviction) bzgl. des Produktvorteils
gegenüber anderen und vergleichbaren Angeboten. Das Modell geht
weiter davon aus, dass nach der Kaufhandlung (Action) eine
Kundenzufriedenheit (Satisfaction) hergestellt werden muss im
Sinne einer Kaufbestätigung. |
| Aided-Recall |
Aided Recall bezeichnet die gestützte
Erinnerung Hierbei wird mit Hilfe von Gedächtnisstützen (z.B.
Abbildungen, Fotos, etc) ermittelt, inwieweit sich der Befragte
an ein Werbemittel erinnern kann. In der Markt-, Media- und
Werbeforschung gilt die Erinnerung als Indikator für die
Wirksamkeit von Marketing- und Werbekampagnen bzw. Effizienz
einer Publikation als Werbeträger. |
| Akquisition |
Gewinnung neuer Kunden, bzw. Pflege von
bestehenden Kundenbeziehungen. Die Akquisition erfolgt durch die
Verkaufsorganisation. |
| Akzeptanztest |
Erfassung der Akzeptanz von z.Bsp.
Testprodukten durch Versuchspersonen. Der Test erfolgt auf
experimenteller Basis und Anmutung von Produkteigenschaften, das
Preis-Leistungs-Verhältnis, etc. hinsichtlich der Kaufabsicht
durch die Testperson (Proband). |
| Allegatorische Werbung |
Zitierende Werbung, die argumentativ
Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen (z.Bsp.
Warentests) verwendet. Diese Form der Werbung ist erlaubt, sowie
sie nicht vergleichend wirkt/ist. |
| Approach |
Der Approach ist die gewählte Form und Art
der Werbeaussage sowohl in textlicher wie auch in grafischer
Hinsicht. Darunter versteht man auch die Art der Annäherung an
die Zielgruppe. |
| Äquivalenzziffernrechnung |
Mit Hilfe von Schlüsseln (Kostengewichten)
wird eine Verteilung der Kosten auf die einzelnen Kostenträger
vorgenommen. |
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| Arithmetisches Mittel |
Gebräuchlichster Mittelwert, was wir
normalerweise als "Durchschnitt" bezeichnen. Summe der
Einzelwerte, geteilt durch die Anzahl Werte |
| Art Director (AD) |
Der Art Director ist verantwortlich für die
bildliche, textliche und typografische Umsetzung der
Werbekonzeption. Er ist zuständig für die Auswahl der
Fotografen, Illustratoren, Designer und allem, was mit der
optischen
Gestaltung einer Werbebotschaft sonst noch
zusammenhängt. Er untersteht dem Creative Director.
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| Art Work |
Grafische Elemente eines Werbemittels |
| Auflagenbeglaubigung |
„Beglaubigt“ heisst, dass die Anzahl
Exemplare eines Titels tatsächlich auch verkauft und abbonniert
werden. |
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Auftragsperiode |
Die Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Ankunft der Ware
beim Kunden |
| Ausgangslage |
auch
Situationsanalyse
oder SWOT-Analyse
genannt.
Es werden die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens,
sowie des Marketing-Mixes des eigenen Unternehmens analysiert
(endogene Faktoren), das Resultat davon gibt Auskunft über die
Marktfähigkeit.
Es werden aber auch die Chancen und Gefahren des Marktes, in dem
wir tätig sind, sowie die den Markt beeinflussenden
Umweltfaktoren analysiert (exogene Faktoren), das Resultat davon
gibt Auskunft über die Marktattraktivität. |
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Ausgelistet |
Produkt wird vom Detailhandel rausgeschmissen, nicht mehr länger
geführt |
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Aussenfinanzierung |
Lieferantenkredit, KD-Kredit, Bankkredit, Wechsel, Forfaitierung,
Leasing |
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B
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| Banner |
Banner 1: Bei Bannern handelt es sich um von
Flugzeugen gezogene Textil- oder Kunststoffbahnen, die mit
Werbeaufdruck versehen sind.
Banner 2: Form der Werbeeinblendung auf Internetseiten. Eine mit
einem Hyperlink auf das eigene Informationsobjekt versehene
Anzeige in Form eines Streifens. |
| Basismedium |
Das Werbemedium, mit dem ein Unternehmen den
grössten Teil seiner Zielgruppe kostengünstig erreicht.
Das Basismedium stellt somit die Basis für die Werbeaktivitäten
dar. |
| Basiswerbung |
Auf längere Zeit ausgelegte Werbekampagne
ohne Aktionscharakter. |
| Bedarf |
Der Bedarf deckt das Bedürfnis und führt zur
Nachfrage. |
| Bedürfnis |
Das Bedürfnis entsteht bei Personen oder
Firmen und führt zu deren Bedarf. |
| Befragung |
Arten der Befragung in der Marktforschung
- mündlich
- telefonisch
- persönlich
- elektronisch (Internet/Email) |
| Benchmarking |
Benchmarking ist der kontinuierliche Prozess,
Produkte, Dienstleistungen und Praktiken zu den Wettbewerbern in
Relation zu setzten. Es ist somit ein Analyseinstrument, das
strategische und operative Optionen zeigt. Man unterscheidet das
interne, branchenbezogene und branchenübergreifende
Benchmarking. |
| Below-the-line Advertising |
Nicht „rentabel“ vergütungsfähige Werbung,
„unter dem Strich“ bzw. nicht im Streuetat enthaltene Werbung. "Nichtklassiche
Werbung" |
| Beraterhonorar |
Dem Werbeberater vom Auftraggeber zu
entrichtendes Honorar (15% des Budgets oder 17.65% der
Nettorechnungen). Heute jedoch vielmals ersetzt durch
Pauschalvereinbarungen. |
| Bill Board |
Plakatwand |
| Billings |
Verrechnungseinheit für die in der
Werbebranche erzielten Umsätze. Dabei wird von Provisionen und
Honoraren eines Zeitraums (Gross Income) hochgerechnet auf den
Bruttoumsatz der Agentur. |
| Blickfang |
Auch: Eye Catcher, alle grafischen und
textlichen Momente, die dem Zweck dienen, die Aufmerksamkeit auf
die Werbebotschaft zu lenken. Ein
Blickfang darf
nicht gegen die guten Sitten verstoßen, nicht unlauter, nicht
unwahr sein oder sexistische Inhalte verbreiten. Superlative
Aussagen im Blickfang haben meist nur geringen Werbewert.
Mehrere Eye Catcher innerhalb einer Werbebotschaft (oder eines
Werbemittels) heben sich in der Regel gegenseitig auf und
verlieren an Wirkung. |
| Blow up |
Vergrößerung des Formats von Fotos oder
Filmen (z.B. von 16 mm auf 35 mm). |
| Body Copy |
Hauptwerbeaussage, die im Basistext
festgehalten wird. |
| Brand |
Marke = Markenartikel
Markenartikel zeichnen sich aus durch eine breite Distribution
(aus Sicht des Produzenten), einem Markennamen (eingetragen),
einem einprägsamen Schriftzug/Bildmarke, einer Positionierung
gegenüber den Mitbewerbern im Premium oder Super-Premium-Bereich,
hohe Wiedererkennbarkeit, feste Preisgefüge Märkte übergreifend.
Eine Marke verspricht Qualität, Vertrauen bis hin zum
eigentlichen Gütesiegel / Qualitätsversprechen. |
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| Brand Awareness |
Die Markenbekanntheit ergibt sich aus dem
Anteil der Personen die eine bestimmte Marke kennen. Man
unterscheidet zwischen der passiven Markenbekanntheit (Vorlage
von Gedächtnisstützen) und der aktiven Bekanntheit (ohne
Erinnerungshilfe). |
| Brand Analysis |
Ziel einer
Brand Analysis
im engeren Sinne ist es, das Wesen einer
Marke zu ermitteln, um so die
Hintergründe ihres Erfolges, aber auch Möglichkeiten ihrer
Weiterentwicklung zu beleuchten. Hierbei kann zwischen Image-
und Identitätsanalysen unterschieden werden. Imageanalysen
versuchen, die Außenwirkung einer Marke - sprich das Bild,
welches Konsumenten sich von ihr machen - zu ermitteln. Bei
Identitätsanalysen geht es um die Festlegung des
"Selbstkonzeptes" einer Marke und um die Frage, wie dieses nach
außen transportiert werden soll. |
| Brand Building |
Für einen erfolgreichen Markenaufbau ist es
notwendig, Markenbausteine zu schaffen und diese zu
kommunizieren. Markenbausteine sind Codes, die sich einprägen:
Logo, Verpackung, Slogan, Farben, Fonds, Typografie, Tonalität,
Bild- und Musikauffassung. Diese Eigenschaften schaffen eine
Markenidentität und kommunizieren den Wert der Marke, mittels
klassischer Kommunikationsmaßnahmen. |
| Brand Positioning |
Eine Marke wird durch die Hervorhebung ihrer
Unverwechselbarkeit mit Konkurrenzprodukten positioniert. Ziel
der Markenpositionierung ist es, die Marke möglichst nahe an die
Wunschvorstellung des Verbrauchers zu führen, sie aber
gleichzeitig von den Konkurrenzmarken unverwechselbar
hervorzuheben. |
| Brand Strategy |
Markenstrategien können entweder statischer
oder dynamischer Natur sein. Bei statische Markenstrategien gibt
es folgende Ausprägungen: Die Breite der Markenstrategie. Sie
bezieht sich auf die Anzahl der Produkte (z.B. Dachmarke,
Familenmarke, Einzelmarke). Die Tiefe der Markenstrategie. Diese
bezieht sich auf die Anzahl der Marken (z.B. Einmarken- und
Mehrmarkenstrategien). Die verschiedenen Stufen der Haus der
Marke). Das Markenportfolio, z.B. Strategische Marken,
Zukunftsmarken, Prestigemarken etc. Dynamische Markenstrategien
sind der Markentransfer, die Markenrestrukturierung, Neumarken,
Bereinigung und Markenwechsel. |
| Branding |
Kennzeichnung eines Produktes oder einer
Dienstleistung als Marke durch Bild, Wort- und Namenszeichen,
Markenzeichen, Warenzeichen und Gütezeichen. |
| Break-even-Point BEP |
Bezeichnet die Nutzschwelle. Ab diesem Punkt
wird Gewinn erzielt.
Um diesen Punkt zu ermitteln vergleicht man die Kostenfunktion
Kosten = Fixkosten + variable Kosten * produzierter Menge
mit der Erlösfunktion
Erlös
= Preis * Menge
Daraus ergibt sich die Formel für die Break-Even-Menge
Menge x = Fixkosten / (Preis - Kosten) |
| Briefing |
Vorgaben und Zielbeschreibung des
Unternehmens an die durchführende Agentur.
Die Struktur eines Briefings (auf Grund eines
Marktforschungs-Briefings):
- Ausgangslage
Beschreibt die Situation, wie sich diese heute darstellt.
In der Regel werden alte Arbeiten/Statistiken/Forschungsergebnisse
vorgelegt.
- Ziel/Problemstellung
Was soll erreicht werden?
Was soll erforscht werden? Was soll gestaltet werden?
- Themenkreise
- Welche Themenkreise werden eingegrenzt?
- Wie? Methode/Forschungstechnik
- Zielgruppe
- Stichprobe
- Kontrollwünsche an die Agentur
- Timing/Zeitrahmen
- Berichterstattung
Wie möchten wir die Auswertung/Arbeiten erhalten?
- Budget |
| Bruttoreichweite |
Die Summe der Leser zweier oder mehrerer
Zeitungen oder Zeitschriften – ohne Berücksichtigung der
Tatsache, dass manche Leser durch beide oder mehrere Zeitungen
oder Zeitschriften erreicht werden. |
| Business to Business |
Kommunikation zwischen zwei gleichen
Branchen. Was natürlich im Verkauf endet. |
| Business to Consumer |
Kommunikation zwischen Hersteller/Handel und
Produkteverwender/Käufer. Was natürlich im Verkauf endet. |
| Buyer Value Segmentation |
In der Buyer Value Segmentation werden
Kundenpotentiale abgeschätzt und Kaufentscheidungskriterien
ausgemacht. Dabei geht man von dem individuellen Wertesystems
des Kunden aus.
Unabhängig davon, wie groß das Kundenpotential ist, sollten
möglichst alle Faktoren identifiziert werden, die das
Kaufverhalten des einzelnen Kunden und Interessenten
beeinflussen. Zur Erhebung und Analyse der Daten greift die
Buyer Value Segmentation auf verschiedene Quellen und Methoden
zurück, z.B. Fragebogen, Interview, Fokusgruppen, bestehende
Kundendatenbanken, zugekaufte Adressen, Data Mining usw. Die
Buyer Value Segmentierung teilt den Markt anhand von
soziodemographischen und insbesondere psychographischen Daten in
homogene Segmente, die ein eindeutiges Kundenverhalten
vorhersehen lassen. |
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| Call Agent |
Call Agents beantworten eingehende Fragen,
bearbeiten sie und leiten sie weiter. Darüber hinaus
kontaktieren sie in Nachfassaktionen selbstständig mögliche
Interessenten. |
| Campaign |
Alle Kommunikationsaktivitäten für ein
Produkt, eine Dienstleistung, ein Unternehmen oder eine Marke.
Diese Aktivitäten beinhalten alle Kommunikationsformen wie z.B.
Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations, etc. Kampagnen
sind in eine Kommunikationsstrategie eingebettet und werden für
einen begrenzten Zeitraum eingesetzt. |
| Claim |
Werbeslogan zu einem Produkt oder einer
Dienstleistung mit hohem Wiedererkennungswert für das Produkt.
Meist wird auch noch der Anspruch des Produkts in dem Slogan
umgesetzt. |
| Clusteranalyse |
Die Clusteranalyse ist eine Methode der Marktforschung. Dabei werden voneinander unabhängige
Objektgruppen gebildet. Diese Gruppen sind in bestimmten
Merkmalsausprägungen in sich homogen und untereinander möglichst
heterogen. |
| Commercial |
Die englische Bezeichnung für Werbefilme oder
-spots, die im Fernsehen und Kino eingesetzt werden. |
| Competition Analysis |
Die intensive Betrachtung von Wettbewerbern
ist eines der wesentlichen analytischen Instrumente, um
Wettbewerbsstrategien zu gestalten. Hierbei ist es wichtig,
Informationen über die Potentiale der Wettbewerber und deren
Produkt- und Leistungsstrategien in den jeweils relevanten
Märkten und zu bekommen. Zusätzlich bieten sich
Szenariotechniken zur Gestaltung zukünftiger Märkte an. Diese
Informationen und Daten sind aber nur die Grundlage für eine
Strategie, die sich dann vor allem durch Benchmarking und die
Orientierung am Idealunternehmen entwickeln lässt. |
| Consumer Benefit |
Nutzenversprechen, das bewusst auf Wünsche
und Bedürfnisse der Konsumenten abzielt. Damit hebt es ein
Produkt bzw. eine Dienstleistung aus der Masse gleichartiger
Angebote im Wettbewerb hervor (Positionierung). Die Betonung
dieses speziellen Kundennutzen wird notwendig wenn der normale
Nutzen eines Produkts mit jenen vieler anderen
Konkurrenzprodukte vergleichbar ist. Man unterscheidet zwischen
Grundnutzen und Zusatznutzen. Letztere sind z.B.
Produktästhetik, Design, Funktionalität, Preis etc. Der Consumer
Benefit wird um den USP erweitert. |
| Consumer Insight |
Wissen über das Verbraucherverhalten, über
deren Bedürfnisse, Gewohnheiten, Einstellungen, Motive und
Erwartungen. Dieses Wissen bietet wichtige Entscheidungshilfen
für die Entwicklung und Überarbeitung von Marketingkonzeptionen
und -strategien. |
| Convenience-stores |
aus dem engl.
"Bequemlichkeitsläden". Läden, in welchem sich
bequem einkaufen lässt und dies oftmals ausserhalb der
normalen Ladenzeiten. Z.Bsp. Flughafen, Tankstellen, Shopville,
Bahnhöfe... |
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| Copy |
In der Agentursprache der Anzeigentext,
Werbetext. Aber auch Manuskript oder Exemplar (einer
Zeitschrift). |
| Copytest |
Überbegriff für Testverfahren zur Messung des
Mediennutzungsverhaltens. Diese werden meist zur Prüfung der
Werbewirksamkeit eines Werbemittels in einem Pre- oder Posttest
eingesetzt. Oder: Bezeichnung für die Einstellungsprüfung für
angehende Werbetexter. |
| Copy Strategy (Copy Plattform) |
In der Copy-Strategie wird die kurzgefasste
Werbestrategie für eine bestimmte Kampagne schriftlich
festgelegt. Kern der Copy-Strategie ist die USP, die in der
Zielgruppe vermittelt werden soll. Bei dieser Strategie wird das
WAS und das WIE formuliert bzw. bestimmt. |
| Corporate Advertising |
Unternehmenswerbung, d.h. Werbemaßnahmen, die
nicht für ein bestimmtes Produkt konzipiert sind, sondern der
Darstellung des Unternehmens, seiner Ziele etc. dienen. |
| Corporate Behavior |
Arbeitsweise und Auftritt eines Unternehmens,
insbesondere das Verhalten der Mitarbeiter und der Führung. Das
Corporate Behavior sollte im Innen- und Außenverhältnis
möglichst stringent sein, da es die Corporate Identity
maßgeblich beeinflusst |
| Corporate Communication |
Corporate Communication bezeichnet die
ganzheitliche Unternehmenskommunikation (Absatzwerbung,
Beschaffungswerbung und Public Relations) nach Innen und Außen.
Dies beinhaltet die Vermittlung der Corporate Culture und der
Corporate Identity durch den Einsatz aller Kommunikationsformen,
um das gewünschte Corporate Image zu realisieren. |
| Corporate Culture |
Corporate Culture bezeichnet die aus den
unternehmenspolitischen Leitlinien und Normen bestehende
Unternehmensphilosophie. Sie definiert was das Unternehmen ist,
was es will und wodurch es sich von anderen Unternehmen
unterscheidet. Die Corporate Culture dient als Fundament und
Ausgangsposition für die Corporate Identity. |
| Corporate Design |
Das Corporate Design ist der sichtbare,
graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und
prägt somit das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens.
Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind das
Firmenzeichen, (Logo), die Typografie und die
Unternehmensfarben. |
| Corporate Events |
Corporate Events dienen der internen
Kommunikation. Hier soll die Kreativität der Mitarbeiter
gefördert werden. Dies geschieht durch psychologische und
pädagogische Techniken, die jedoch nicht als solche erkennbar
sind. Corporate Events sollen Teilnehmer aus ihrer persönlichen
Abwartehaltung und Zuschauermentalität herausreißen, hinein in
Aktion und Interaktion, in Gedankenaustausch und Lernprozess.
|
| Corporate Identity |
Die Corporate Identity umfasst die gesamte
Selbstdarstellung eines Unternehmens nach Außen und Innen. Sie
beruht auf dem Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour) und
wird durch die Unternehmenskommunikation (Corporate
Communications) und das Unternehmenserscheinungsbild (Corporate
Design) vermittelt. Die Basis der Corporate Identity bildet eine
ausgeprägte Unternehmenskultur. |
| Corporate Publishing |
Der professionelle Einsatz von Medien für die
Kommunikation von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen
mit wichtigen internen und externen Corporate Identity
Zielgruppen zur Steigerung der Unternehmensglaubwürdigkeit. z.B.
Geschäftsberichte, Unternehmensbücher, -magazine, etc. |
| Cost per Contact |
Die Kosten, die pro Kontakt mit einem
Empfänger einer Mailingaktion (oder einer anderer
Direktmarketingaktion) entstehen. Sie ergeben sich aus den
Gesamtkosten für die Aktivität geteilt durch die Anzahl der
Empfänger bzw. der erreichten Personen. |
| Cost per Interest |
Kosten pro Interessent - geht über die "Costs
per Contact" hinaus, da sie nur die tatsächlich interessierten
Personen einer Direktmarketingaktion zugrunde legen, durch die
dann die Gesamtkosten der Maßnahme geteilt werden. |
Costs per Thousand
(K-1) |
Wichtige, wenn auch relativ grobe Kennzahl,
die die Wirtschaftlichkeit einer Werbemaßnahme angibt. Sie zeigt
wie hoch die Kosten für den Kontakt zu 1000 potentiellen Kunden
über das gewählte Medium sind. |
| Cover |
Umschlag/Deckel |
| Coverage |
Abdeckung/Reichweite |
| Cross Media |
Cross Media beschreibt den Versuch, zentrale
Inhalte - etwa Unternehmens- oder Produktinformationen - über
verschiedene mediale Darstellungsformen zu kommunizieren. Diese
können miteinander synergetisch verknüpft werden, wenngleich die
unterschiedlichen Medien verschiedene Darstellungsweisen
verlangen (beispielsweise Printmedien und
Online-Aktualisierung). |
Cross-Selling |
Verkaufs- bzw. Marketinginstrument, bei dem
Informationen über bereits existierende Kunden oder über
bekanntes Konsumentenverhalten genutzt wird, um zusätzliche
Käufe anderer Produkte zu begünstigen. Erscheinungen des
Cross-Sellings sind beispielsweise neue Angebote, die mit einer
Zahlungsbestätigung verschickt werden, aber auch die besondere
Aufteilung eines Supermarktes, in dem Produkte, die häufig
zusammen erworben werden, nah aneinander platziert sind. |
| Customer Lifetime Value |
Im
Marketing setzt sich zunehmend die Einschätzung durch, daß
der einzelne Kunde für das Unternehmen dann am wertvollsten ist,
wenn man in der Lage ist, diesen durch höhere
Kundenzufriedenheit über einen sehr langen Zeitraum (eventuell
sogar lebenslang) an ein Produkt, eine Marke, bzw. an das
Unternehmen zu binden. |
| Customer Relationship Management (CRM) |
CRM ist ein integriertes
Marketing-Instrument, das
auf allen Ebenen (horizontal wie vertikal) des Unternehmens (von
der Entwicklung bis zum Vertrieb und "after sale service")
angewendet wird, um die Zufriedenheit bestehender Kunden zu
steigern. So soll der Kunde langfristig an das Unternehmen, eine
Marke oder Produkt gebunden werden. Denn es ist aufwendiger,
einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu halten
(Betonung des Lifetime Value). |
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| Demographie |
Beschreibung der wirtschaftlichen und
sozialpolitischen Bevölkerungsstruktur eines Landes:
- Alter, Wohnort, Einkommen, Vermögen, Religion,
Familienstand... |
| Design |
Gestaltung |
| Desktop-Publishing DTP |
Text- und Bildgestaltung mit Computer |
| Direktmarketing |
Marketingmassnahmen mit direkter Ansprache
der Zielgruppe |
| Direktverkauf ab Fabrik |
voluminöse Gechrausgüter, Produktions- und
Investitionsgüter, grosses Sortiment, grosse Auswahl auf
grosse Verkaufsfläche, Kundennähe wichtig |
| Direktwerbung |
Werbung, welche die Zielgruppen durch die
Distribution direkt erhalten (z.Bsp. per Kurier oder Post). |
| Discounter |
Handelsform, Preis zählt, alles andere ist
Nebensache (früher Pick-Pay/Denner/Netto-Netto) |
| Distribution |
- strategische Distribution = Vertrieb
gedankliche Auseinandersetzung mit der Thematik Distribution,
langfristig (5-10 Jahre) wirksame Entscheide (z.T. mit sehr
hohen Kosten verbunden) über das zu wählende Absatzsystem
- operative/taktische Distribution = Logistik
physische Distribution (Umsetzung in die Tat), Warenbewegung
vom Hersteller zum Verwender
- Standort
der Produktion, der Lager, der Verkaufspunkte, des Firmensitz |
| Distributionsart |
- direkt (Hersteller - Verbraucher)
- indirekt (Hersteller - Handel - Verbraucher) |
| Distributionsfaktor |
Gibt über die Qualität unserer Distribution
im Handel Auskunft. Wichtig ist dabei, dass man den
gewichteten Distributionsgrad durch den numerischen
Distributionsgrad teilt.
Ist das Resultat gleich oder höher als 1,
so handelt es sich um einen guten Distributionsfaktor.
Bsp: (siehe auch Distributionsgrad) 50/80, so ist der
Distributionsfaktor = 80:50 = 1.6 und somit gut! |
| Distributionsgrad |
Dieser besteht aus numerischer und
gewichteter Distribution.
numerisch =
Anzahl Läden eines Kanales welcher die Warengruppe verkauft,
in welcher wir mit unserem Produkt vertreten sind.
gewichtet =
Der Umsatzantel dieser Läden mit/in dieser Warengruppe.
Bsp: num./gew. = 50/80 =
Wir sind in 50% aller Läden mit unserem Produkt vertreten,
welches diese Warengruppe verkauft und diese Läden machen 80%
des Umsatzes aller Läden, welche diese Warengruppe verkauft. |
| Distributionsweg |
- direkt (Messen, Versand, ab Rampe, ab
Fabrik, Internet)
- indirekt (Handel, Distributor, Agent, Grosshandel) |
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Diversifikation |
nach Ansoff (1957):
neue Produkte in neuen Märkten!
Bsp.: Ein Cigarren-Hersteller kauft eine Velofabrik und begibt
sich somit mit neuen Produkten in einen neuen Markt.
Diversifikation kann aber auch sein, wenn bestehende Produkte
überarbeitet, verbessert oder ausgebaut werden um in einem neuen
Markt anzubieten. |
| Drugstore |
Mischung aus Drogerie, Kiosk, Boutique,
Imbiss-Ecke |
| Durchschnittswert |
arithmetisches Mittel |
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