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Schweizerischer Marketing Club - SMC; Verband für eidg. Marketingprüfungen, Olten, Tel. 062 207 07 70



 

 
A                                             WIR BILDEN SIE!                                   www.swissmarketingacademy.ch
ABC-Analyse Unterteilung der Kunden nach Ihrer Grösse. Als Mass für die Grösse können verschiedene Einheiten genommen werden:

- Umsatz, Absatz, DB, Marktanteil, Portofolio-Struktur, usw.

Eine solche Analyse kann ich pro Aussendienstmitarbeiter (ADM), nach Gebiet, nach Region, nach Produkt durchführen. 

A-Kunden = Kunden mit hohem Absatz
B-Kunden = Kunden mit mittlerem Absatz
C-Kunden = Kunden mit schwachem Absatz

Anstelle von ABC wird auch häufig TopABC-Struktur verwendet. Häufig dann, wenn die "Tops" vom Key-Account-Manager (KAM) oder Verkaufsleiter (VL) direkt betreut werden.
Absatz Abgesetzte Menge (Stück, Liter, Kilo, Tonnen, ...) während eines definierten Zeitraumes.
Absatzelastizität Das Verhältnis zwischen Preisänderung und der dadurch bewirkten Änderung der abgesetzten Warenmenge bezeichnet man als Preiselastizität der Nachfrage oder auch Absatzelastizität. Ausgedrückt wird dies in einem Koeffizienten, der aus dem Verhältnis der prozentualen Absatzänderung zu der prozentualen Preisänderung gebildet wird.

Die Fragestellung lautet also regelmäßig: Um wie viele Verkaufseinheiten ändert sich der Absatz bei wie viel Preisänderung? So kann beispielsweise eine Preiserhöhung um 5% zu einem Absatzrückgang von 20% führen. Hier würde man von einer Elastizität sprechen, da der Markt unmittelbar auf Preisveränderungen reagiert.

Ist der Elastizitätskoeffizient grösser als 1, so spricht man von elastischer, bei einem Elastizitätskoeffizienten kleiner 1 von unelastischer Nachfrage.

Einfluss auf die Elastizität haben zahlreiche Faktoren und Effekte: Einkommen der Nachfrager, die Bedürfnisstruktur oder allgemeine Preisentwicklungen (alles inklusive der Veränderungen) sowie Veblen-, Snob- oder Mitläufer-Effekte. Auch suggeriert ein höherer Preis einen bestimmten Qualitätsmaßstab, eine Erhöhung des Preises also evtl. eine Qualitätsverbesserung.
Absatzform - eigenes Personal (Verkauf-Aussendienst)
- fremdes Personal (Agent, Makler, Gross-/Detailhandel)
Absatzhelfer Makler, Kommissionär, Agent. Arbeiten oft nicht auf eigene Rechnung und unter eigenem Namen (z.Bsp. der Versicherungsagent, der Immobilienmakler)
Absatzkanal Kanäle, in welchen wir unser Produkt distribuieren. In der Schweiz werden die Kanäle  (oft auch Detailhandel genannt) unterteilt in:
- Grosshandel (Coop, Migros, Denner, Spar, Volg, Carrefour...)
- Fachgeschäfte (Fahrradgeschäft, Swisscom-Shop)
- Warenhäuser (Jelmoli, Manor)
- Convenience-stores (Tankstellenshops, Stop&Shop)
Absatzmittler Sind Händler, welche das Produkt auf einen Namen und auf eigene Rechnung vertreiben. Diese Personen, Dienstleister, bzw. Institutionen sind rechtlich und wirtschaftlich eigen-ständige Personen.
Absatzweg "Wahl des Absatzweges" ist der 1. Punkt der Marktbearbeitungsstrategie. Dieser beschreibt den Weg, den ein Produkt vom Hersteller bis zum Verwender durchläuft.
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Abschöpfungsstrategie Die Abschöpfungsstrategie kann bei neuen Produkten als Mittel der Preispolitik eingesetzt werden.

Hierbei wird der Einführungspreis eines Produktes bei entsprechend kleinem Angebot hoch angesetzt und im späteren Verlauf des Produktlebenszyklusses nach unten korrigiert. Dieses Verfahren ist besonders dann anwendbar, wenn der innovative Vorsprung des Anbieters besonders groß ist und die Entwicklungskosten rasch amortisiert werden sollen.

Oder der Preis bleibt generell hoch, eher zu hoch, damit das Produkt ein "Super-Premium"-Produkt wird.
Account Ein Account bezeichnet den Etat eines Kunden, also dessen geplanten Werbeausgaben. Dieser wird auch Budget oder Konto genannt. Synonym wird Account für Kunde oder Vertriebspunkt verwendet (z.B. bei Key Account Management).
Account Executive Sachbearbeiter/in einer Werbeagentur, welche/r ein Budget betreut und die persönliche Verbindung zum Kunden pflegt.
Ad Kurzform von Advertisment (Werbung, Werbeanzeige)

Hierunter versteht man sowohl die Offline-Werbemedien (Print, Plakate, usw.) wie auch die Online-Werbung in Form von Bannern oder Werbung in Newslettern.
Advertising Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel "Ad" wird weitläufig für "Anzeige" verwendet.
Advertising Awareness Maß für die Bekanntheit konkreter Werbekampagnen. Die Werbeawareness kann in eine allgemeine und medienspezifische Bekanntheit unterschieden werden. Sie dient als Indikator für die Stärke und Intensität des Werbedrucks (Share of Advertising), welcher wiederum die Werbewirkung (Advertising Effect) beeinflusst.
Advertising Effect Die Werbewirkung untersucht den Zusammenhang zwischen dem Werbe-Stimuli und deren Einfluss auf den Rezipienten. Die verschiedenen Stufenmodelle der Werbewirkung versuchen, Ursache / Wirkungszusammenhänge zu erkennen, sie zu analysieren und zu interpretieren.
Advertising Spendings Werbeausgaben eines Unternehmens, die sich auf die verschiedenen Medien bzw. Werbeträger aufteilen lassen.
Advertorial Verbindung von Advertising (Werbung) und Editorial (redaktioneller Beitrag). Die Inserate werden "redaktionell" so gestaltet, dass der flüchtige Leser sie als solche nicht erkennt und ihnen die Glaubwürdigkeit eines redaktionellen Beitrages beimisst.
Affinität

 

Indexwert der das Verhältnis von verschiednen Struktur- oder Reichweitenwerten darstellt. Häufig wird der Affinitätsindex zur Darstellung von Zielgruppen oder Käufer, resp. deren Segmenten verwendet. Berechnung Strukturwert der Zielgruppe, geteilt durch den Strukturwert der Grundgesamtheit.

Beispiel:
Frauenanteil in der Käuferschaft = 60%
Anteil der Frauen an der Grundgesamtheit = 52%
Affinitätsindex = 75:52x100 = 144
Affinity-Marketing Ansprache und Bearbeitung sozialer Bezugsgruppen mit dem Ziel, durch die Betonung des Zugehörigkeitsgefühls die Wahrnehmungs- und Akzeptanzbarrieren abzubauen. Eine Form des Zielgruppen-Marketings.
After Sales Marketing Bemühungen, einen Kunden nachträglich in seiner Kaufentscheidung zu bestätigen, zum Wiederholungskauf anzuregen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit eine langfristige Kundenbindung zu erreichen und den Ertragswert des Kunden zu steigern.
AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen.
AIDA Merkformel für die 4 Stufen des Verkaufsvorgangs (Werbepsychologie):
• Attention (Aufmerksamkeit),
• Interest (Interesse),
• Desire (Wunsch),
• Action (Handlung).
AIDCA-Formel Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Vertrauensgewinnung (Confidence), der sich erst dann die Kaufhandlung anschliesst.
AIDCAS-Formel Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Überzeugung (Conviction) bzgl. des Produktvorteils gegenüber anderen und vergleichbaren Angeboten. Das Modell geht weiter davon aus, dass nach der Kaufhandlung (Action) eine Kundenzufriedenheit (Satisfaction) hergestellt werden muss im Sinne einer Kaufbestätigung.
Aided-Recall Aided Recall bezeichnet die gestützte Erinnerung Hierbei wird mit Hilfe von Gedächtnisstützen (z.B. Abbildungen, Fotos, etc) ermittelt, inwieweit sich der Befragte an ein Werbemittel erinnern kann. In der Markt-, Media- und Werbeforschung gilt die Erinnerung als Indikator für die Wirksamkeit von Marketing- und Werbekampagnen bzw. Effizienz einer Publikation als Werbeträger.
Akquisition Gewinnung neuer Kunden, bzw. Pflege von bestehenden Kundenbeziehungen. Die Akquisition erfolgt durch die Verkaufsorganisation.
Akzeptanztest Erfassung der Akzeptanz von z.Bsp. Testprodukten durch Versuchspersonen. Der Test erfolgt auf experimenteller Basis und Anmutung von Produkteigenschaften, das Preis-Leistungs-Verhältnis, etc. hinsichtlich der Kaufabsicht durch die Testperson (Proband).
Allegatorische Werbung Zitierende Werbung, die argumentativ Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen (z.Bsp. Warentests) verwendet. Diese Form der Werbung ist erlaubt, sowie sie nicht vergleichend wirkt/ist.
Approach Der Approach ist die gewählte Form und Art der Werbeaussage sowohl in textlicher wie auch in grafischer Hinsicht. Darunter versteht man auch die Art der Annäherung an die Zielgruppe.
Äquivalenzziffernrechnung Mit Hilfe von Schlüsseln (Kostengewichten) wird eine Verteilung der Kosten auf die einzelnen Kostenträger vorgenommen.
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Arithmetisches Mittel Gebräuchlichster Mittelwert, was wir normalerweise als "Durchschnitt" bezeichnen. Summe der Einzelwerte, geteilt durch die Anzahl Werte
Art Director (AD) Der Art Director ist verantwortlich für die bildliche, textliche und typografische Umsetzung der Werbekonzeption. Er ist zuständig für die Auswahl der Fotografen, Illustratoren, Designer und allem, was mit der optischen Gestaltung einer Werbebotschaft sonst noch zusammenhängt. Er untersteht dem Creative Director.
 
Art Work Grafische Elemente eines Werbemittels
Auflagenbeglaubigung „Beglaubigt“ heisst, dass die Anzahl Exemplare eines Titels tatsächlich auch verkauft und abbonniert werden.
Auftragsperiode

Die Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Ankunft der Ware beim Kunden

Ausgangslage auch Situationsanalyse oder SWOT-Analyse genannt.
Es werden die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens, sowie des Marketing-Mixes des eigenen Unternehmens analysiert (endogene Faktoren), das Resultat davon gibt Auskunft über die Marktfähigkeit.
Es werden aber auch die Chancen und Gefahren des Marktes, in dem wir tätig sind, sowie die den Markt beeinflussenden Umweltfaktoren analysiert (exogene Faktoren), das Resultat davon gibt Auskunft über die Marktattraktivität.
Ausgelistet

Produkt wird vom Detailhandel rausgeschmissen, nicht mehr länger geführt

Aussenfinanzierung

Lieferantenkredit, KD-Kredit, Bankkredit, Wechsel, Forfaitierung, Leasing

   
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B                                            ERFOLG MACHT SEXY!                          www.swissmarketingacademy.ch

   
Banner Banner 1: Bei Bannern handelt es sich um von Flugzeugen gezogene Textil- oder Kunststoffbahnen, die mit Werbeaufdruck versehen sind.

Banner 2: Form der Werbeeinblendung auf Internetseiten. Eine mit einem Hyperlink auf das eigene Informationsobjekt versehene Anzeige in Form eines Streifens.
Basismedium Das Werbemedium, mit dem ein Unternehmen den grössten Teil seiner Zielgruppe kostengünstig erreicht.
Das Basismedium stellt somit die Basis für die Werbeaktivitäten dar.
Basiswerbung Auf längere Zeit ausgelegte Werbekampagne ohne Aktionscharakter.
Bedarf Der Bedarf deckt das Bedürfnis und führt zur Nachfrage.
Bedürfnis Das Bedürfnis entsteht bei Personen oder Firmen und führt zu deren Bedarf.
Befragung Arten der Befragung in der Marktforschung
- mündlich
- telefonisch
- persönlich
- elektronisch (Internet/Email)
Benchmarking Benchmarking ist der kontinuierliche Prozess, Produkte, Dienstleistungen und Praktiken zu den Wettbewerbern in Relation zu setzten. Es ist somit ein Analyseinstrument, das strategische und operative Optionen zeigt. Man unterscheidet das interne, branchenbezogene und branchenübergreifende Benchmarking.
Below-the-line Advertising Nicht „rentabel“ vergütungsfähige Werbung, „unter dem Strich“ bzw. nicht im Streuetat enthaltene Werbung. "Nichtklassiche Werbung"
Beraterhonorar Dem Werbeberater vom Auftraggeber zu entrichtendes Honorar (15% des Budgets oder 17.65% der Nettorechnungen). Heute jedoch vielmals ersetzt durch Pauschalvereinbarungen.
Bill Board Plakatwand
Billings Verrechnungseinheit für die in der Werbebranche erzielten Umsätze. Dabei wird von Provisionen und Honoraren eines Zeitraums (Gross Income) hochgerechnet auf den Bruttoumsatz der Agentur.
Blickfang Auch: Eye Catcher, alle grafischen und textlichen Momente, die dem Zweck dienen, die Aufmerksamkeit auf die Werbebotschaft zu lenken. Ein Blickfang darf nicht gegen die guten Sitten verstoßen, nicht unlauter, nicht unwahr sein oder sexistische Inhalte verbreiten. Superlative Aussagen im Blickfang haben meist nur geringen Werbewert. Mehrere Eye Catcher innerhalb einer Werbebotschaft (oder eines Werbemittels) heben sich in der Regel gegenseitig auf und verlieren an Wirkung.
Blow up Vergrößerung des Formats von Fotos oder Filmen (z.B. von 16 mm auf 35 mm).
Body Copy Hauptwerbeaussage, die im Basistext festgehalten wird.
Brand Marke = Markenartikel

Markenartikel zeichnen sich aus durch eine breite Distribution (aus Sicht des Produzenten), einem Markennamen (eingetragen), einem einprägsamen Schriftzug/Bildmarke, einer Positionierung gegenüber den Mitbewerbern im Premium oder Super-Premium-Bereich, hohe Wiedererkennbarkeit, feste Preisgefüge Märkte übergreifend. Eine Marke verspricht Qualität, Vertrauen bis hin zum eigentlichen Gütesiegel / Qualitätsversprechen.
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Brand Awareness Die Markenbekanntheit ergibt sich aus dem Anteil der Personen die eine bestimmte Marke kennen. Man unterscheidet zwischen der passiven Markenbekanntheit (Vorlage von Gedächtnisstützen) und der aktiven Bekanntheit (ohne Erinnerungshilfe).
Brand Analysis Ziel einer Brand Analysis im engeren Sinne ist es, das Wesen einer Marke zu ermitteln, um so die Hintergründe ihres Erfolges, aber auch Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung zu beleuchten. Hierbei kann zwischen Image- und Identitätsanalysen unterschieden werden. Imageanalysen versuchen, die Außenwirkung einer Marke - sprich das Bild, welches Konsumenten sich von ihr machen - zu ermitteln. Bei Identitätsanalysen geht es um die Festlegung des "Selbstkonzeptes" einer Marke und um die Frage, wie dieses nach außen transportiert werden soll.
Brand Building Für einen erfolgreichen Markenaufbau ist es notwendig, Markenbausteine zu schaffen und diese zu kommunizieren. Markenbausteine sind Codes, die sich einprägen: Logo, Verpackung, Slogan, Farben, Fonds, Typografie, Tonalität, Bild- und Musikauffassung. Diese Eigenschaften schaffen eine Markenidentität und kommunizieren den Wert der Marke, mittels klassischer Kommunikationsmaßnahmen.
Brand Positioning Eine Marke wird durch die Hervorhebung ihrer Unverwechselbarkeit mit Konkurrenzprodukten positioniert. Ziel der Markenpositionierung ist es, die Marke möglichst nahe an die Wunschvorstellung des Verbrauchers zu führen, sie aber gleichzeitig von den Konkurrenzmarken unverwechselbar hervorzuheben.
Brand Strategy Markenstrategien können entweder statischer oder dynamischer Natur sein. Bei statische Markenstrategien gibt es folgende Ausprägungen: Die Breite der Markenstrategie. Sie bezieht sich auf die Anzahl der Produkte (z.B. Dachmarke, Familenmarke, Einzelmarke). Die Tiefe der Markenstrategie. Diese bezieht sich auf die Anzahl der Marken (z.B. Einmarken- und Mehrmarkenstrategien). Die verschiedenen Stufen der Haus der Marke). Das Markenportfolio, z.B. Strategische Marken, Zukunftsmarken, Prestigemarken etc. Dynamische Markenstrategien sind der Markentransfer, die Markenrestrukturierung, Neumarken, Bereinigung und Markenwechsel.
Branding Kennzeichnung eines Produktes oder einer Dienstleistung als Marke durch Bild, Wort- und Namenszeichen, Markenzeichen, Warenzeichen und Gütezeichen.
Break-even-Point BEP Bezeichnet die Nutzschwelle. Ab diesem Punkt wird Gewinn erzielt.

Um diesen Punkt zu ermitteln vergleicht man die Kostenfunktion

Kosten = Fixkosten + variable Kosten * produzierter Menge

mit der Erlösfunktion       Erlös = Preis * Menge

Daraus ergibt sich die Formel für die Break-Even-Menge

Menge x = Fixkosten / (Preis - Kosten)
Briefing Vorgaben und Zielbeschreibung des Unternehmens an die durchführende Agentur.

Die Struktur eines Briefings (auf Grund eines Marktforschungs-Briefings):

- Ausgangslage
  Beschreibt die Situation, wie sich diese heute darstellt.
  In der Regel werden alte Arbeiten/Statistiken/Forschungsergebnisse vorgelegt.
- Ziel/Problemstellung
  Was soll erreicht werden?
  Was soll erforscht werden? Was soll gestaltet werden?
- Themenkreise
- Welche Themenkreise werden eingegrenzt?
- Wie? Methode/Forschungstechnik
- Zielgruppe
- Stichprobe
- Kontrollwünsche an die Agentur
- Timing/Zeitrahmen
- Berichterstattung
  Wie möchten wir die Auswertung/Arbeiten erhalten?
- Budget
Bruttoreichweite Die Summe der Leser zweier oder mehrerer Zeitungen oder Zeitschriften – ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass manche Leser durch beide oder mehrere Zeitungen oder Zeitschriften erreicht werden.
Business to Business Kommunikation zwischen zwei gleichen Branchen. Was natürlich im Verkauf endet.
Business to Consumer Kommunikation zwischen Hersteller/Handel und Produkteverwender/Käufer. Was natürlich im Verkauf endet.
Buyer Value Segmentation In der Buyer Value Segmentation werden Kundenpotentiale abgeschätzt und Kaufentscheidungskriterien ausgemacht. Dabei geht man von dem individuellen Wertesystems des Kunden aus.
Unabhängig davon, wie groß das Kundenpotential ist, sollten möglichst alle Faktoren identifiziert werden, die das Kaufverhalten des einzelnen Kunden und Interessenten beeinflussen. Zur Erhebung und Analyse der Daten greift die Buyer Value Segmentation auf verschiedene Quellen und Methoden zurück, z.B. Fragebogen, Interview, Fokusgruppen, bestehende Kundendatenbanken, zugekaufte Adressen, Data Mining usw. Die Buyer Value Segmentierung teilt den Markt anhand von soziodemographischen und insbesondere psychographischen Daten in homogene Segmente, die ein eindeutiges Kundenverhalten vorhersehen lassen.
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C                                            WISSEN IST MACHT!                              www.swissmarketingacademy.ch

Call Agent Call Agents beantworten eingehende Fragen, bearbeiten sie und leiten sie weiter. Darüber hinaus kontaktieren sie in Nachfassaktionen selbstständig mögliche Interessenten.
Campaign Alle Kommunikationsaktivitäten für ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Unternehmen oder eine Marke. Diese Aktivitäten beinhalten alle Kommunikationsformen wie z.B. Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations, etc. Kampagnen sind in eine Kommunikationsstrategie eingebettet und werden für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt.
Claim Werbeslogan zu einem Produkt oder einer Dienstleistung mit hohem Wiedererkennungswert für das Produkt. Meist wird auch noch der Anspruch des Produkts in dem Slogan umgesetzt.
Clusteranalyse Die Clusteranalyse ist eine Methode der Marktforschung. Dabei werden voneinander unabhängige Objektgruppen gebildet. Diese Gruppen sind in bestimmten Merkmalsausprägungen in sich homogen und untereinander möglichst heterogen.
Commercial Die englische Bezeichnung für Werbefilme oder -spots, die im Fernsehen und Kino eingesetzt werden.
Competition Analysis Die intensive Betrachtung von Wettbewerbern ist eines der wesentlichen analytischen Instrumente, um Wettbewerbsstrategien zu gestalten. Hierbei ist es wichtig, Informationen über die Potentiale der Wettbewerber und deren Produkt- und Leistungsstrategien in den jeweils relevanten Märkten und zu bekommen. Zusätzlich bieten sich Szenariotechniken zur Gestaltung zukünftiger Märkte an. Diese Informationen und Daten sind aber nur die Grundlage für eine Strategie, die sich dann vor allem durch Benchmarking und die Orientierung am Idealunternehmen entwickeln lässt.
Consumer Benefit Nutzenversprechen, das bewusst auf Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten abzielt. Damit hebt es ein Produkt bzw. eine Dienstleistung aus der Masse gleichartiger Angebote im Wettbewerb hervor (Positionierung). Die Betonung dieses speziellen Kundennutzen wird notwendig wenn der normale Nutzen eines Produkts mit jenen vieler anderen Konkurrenzprodukte vergleichbar ist. Man unterscheidet zwischen Grundnutzen und Zusatznutzen. Letztere sind z.B. Produktästhetik, Design, Funktionalität, Preis etc. Der Consumer Benefit wird um den USP erweitert.
Consumer Insight Wissen über das Verbraucherverhalten, über deren Bedürfnisse, Gewohnheiten, Einstellungen, Motive und Erwartungen. Dieses Wissen bietet wichtige Entscheidungshilfen für die Entwicklung und Überarbeitung von Marketingkonzeptionen und -strategien.
Convenience-stores aus dem engl. "Bequemlichkeitsläden". Läden, in welchem sich bequem einkaufen lässt und dies oftmals ausserhalb der normalen Ladenzeiten. Z.Bsp. Flughafen, Tankstellen, Shopville, Bahnhöfe...
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Copy In der Agentursprache der Anzeigentext, Werbetext. Aber auch Manuskript oder Exemplar (einer Zeitschrift).
Copytest Überbegriff für Testverfahren zur Messung des Mediennutzungsverhaltens. Diese werden meist zur Prüfung der Werbewirksamkeit eines Werbemittels in einem Pre- oder Posttest eingesetzt. Oder: Bezeichnung für die Einstellungsprüfung für angehende Werbetexter.
Copy Strategy (Copy Plattform) In der Copy-Strategie wird die kurzgefasste Werbestrategie für eine bestimmte Kampagne schriftlich festgelegt. Kern der Copy-Strategie ist die USP, die in der Zielgruppe vermittelt werden soll. Bei dieser Strategie wird das WAS und das WIE formuliert bzw. bestimmt.
Corporate Advertising Unternehmenswerbung, d.h. Werbemaßnahmen, die nicht für ein bestimmtes Produkt konzipiert sind, sondern der Darstellung des Unternehmens, seiner Ziele etc. dienen.
Corporate Behavior Arbeitsweise und Auftritt eines Unternehmens, insbesondere das Verhalten der Mitarbeiter und der Führung. Das Corporate Behavior sollte im Innen- und Außenverhältnis möglichst stringent sein, da es die Corporate Identity maßgeblich beeinflusst
Corporate Communication Corporate Communication bezeichnet die ganzheitliche Unternehmenskommunikation (Absatzwerbung, Beschaffungswerbung und Public Relations) nach Innen und Außen. Dies beinhaltet die Vermittlung der Corporate Culture und der Corporate Identity durch den Einsatz aller Kommunikationsformen, um das gewünschte Corporate Image zu realisieren.
Corporate Culture Corporate Culture bezeichnet die aus den unternehmenspolitischen Leitlinien und Normen bestehende Unternehmensphilosophie. Sie definiert was das Unternehmen ist, was es will und wodurch es sich von anderen Unternehmen unterscheidet. Die Corporate Culture dient als Fundament und Ausgangsposition für die Corporate Identity.
Corporate Design Das Corporate Design ist der sichtbare, graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und prägt somit das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind das Firmenzeichen, (Logo), die Typografie und die Unternehmensfarben.
Corporate Events Corporate Events dienen der internen Kommunikation. Hier soll die Kreativität der Mitarbeiter gefördert werden. Dies geschieht durch psychologische und pädagogische Techniken, die jedoch nicht als solche erkennbar sind. Corporate Events sollen Teilnehmer aus ihrer persönlichen Abwartehaltung und Zuschauermentalität herausreißen, hinein in Aktion und Interaktion, in Gedankenaustausch und Lernprozess.
Corporate Identity Die Corporate Identity umfasst die gesamte Selbstdarstellung eines Unternehmens nach Außen und Innen. Sie beruht auf dem Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour) und wird durch die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications) und das Unternehmenserscheinungsbild (Corporate Design) vermittelt. Die Basis der Corporate Identity bildet eine ausgeprägte Unternehmenskultur.
Corporate Publishing Der professionelle Einsatz von Medien für die Kommunikation von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen mit wichtigen internen und externen Corporate Identity Zielgruppen zur Steigerung der Unternehmensglaubwürdigkeit. z.B. Geschäftsberichte, Unternehmensbücher, -magazine, etc.
Cost per Contact Die Kosten, die pro Kontakt mit einem Empfänger einer Mailingaktion (oder einer anderer Direktmarketingaktion) entstehen. Sie ergeben sich aus den Gesamtkosten für die Aktivität geteilt durch die Anzahl der Empfänger bzw. der erreichten Personen.
Cost per Interest Kosten pro Interessent - geht über die "Costs per Contact" hinaus, da sie nur die tatsächlich interessierten Personen einer Direktmarketingaktion zugrunde legen, durch die dann die Gesamtkosten der Maßnahme geteilt werden.
Costs per Thousand
(K-1)
Wichtige, wenn auch relativ grobe Kennzahl, die die Wirtschaftlichkeit einer Werbemaßnahme angibt. Sie zeigt wie hoch die Kosten für den Kontakt zu 1000 potentiellen Kunden über das gewählte Medium sind.
Cover Umschlag/Deckel
Coverage Abdeckung/Reichweite
Cross Media Cross Media beschreibt den Versuch, zentrale Inhalte - etwa Unternehmens- oder Produktinformationen - über verschiedene mediale Darstellungsformen zu kommunizieren. Diese können miteinander synergetisch verknüpft werden, wenngleich die unterschiedlichen Medien verschiedene Darstellungsweisen verlangen (beispielsweise Printmedien und Online-Aktualisierung).

Cross-Selling
Verkaufs- bzw. Marketinginstrument, bei dem Informationen über bereits existierende Kunden oder über bekanntes Konsumentenverhalten genutzt wird, um zusätzliche Käufe anderer Produkte zu begünstigen. Erscheinungen des Cross-Sellings sind beispielsweise neue Angebote, die mit einer Zahlungsbestätigung verschickt werden, aber auch die besondere Aufteilung eines Supermarktes, in dem Produkte, die häufig zusammen erworben werden, nah aneinander platziert sind.
Customer Lifetime Value Im Marketing setzt sich zunehmend die Einschätzung durch, daß der einzelne Kunde für das Unternehmen dann am wertvollsten ist, wenn man in der Lage ist, diesen durch höhere Kundenzufriedenheit über einen sehr langen Zeitraum (eventuell sogar lebenslang) an ein Produkt, eine Marke, bzw. an das Unternehmen zu binden.
Customer Relationship Management (CRM) CRM ist ein integriertes Marketing-Instrument, das auf allen Ebenen (horizontal wie vertikal) des Unternehmens (von der Entwicklung bis zum Vertrieb und "after sale service") angewendet wird, um die Zufriedenheit bestehender Kunden zu steigern. So soll der Kunde langfristig an das Unternehmen, eine Marke oder Produkt gebunden werden. Denn es ist aufwendiger, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu halten (Betonung des Lifetime Value).
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Demographie Beschreibung der wirtschaftlichen und sozialpolitischen Bevölkerungsstruktur eines Landes:
- Alter, Wohnort, Einkommen, Vermögen, Religion, Familienstand...
Design Gestaltung
Desktop-Publishing DTP Text- und Bildgestaltung mit Computer
Direktmarketing Marketingmassnahmen mit direkter Ansprache der Zielgruppe
Direktverkauf ab Fabrik voluminöse Gechrausgüter, Produktions- und Investitionsgüter, grosses Sortiment, grosse Auswahl auf grosse Verkaufsfläche, Kundennähe wichtig
Direktwerbung Werbung, welche die Zielgruppen durch die Distribution direkt erhalten (z.Bsp. per Kurier oder Post).
Discounter Handelsform, Preis zählt, alles andere ist Nebensache (früher Pick-Pay/Denner/Netto-Netto)
Distribution - strategische Distribution = Vertrieb

gedankliche Auseinandersetzung mit der Thematik Distribution, langfristig (5-10 Jahre) wirksame Entscheide (z.T. mit sehr hohen Kosten verbunden) über das zu wählende Absatzsystem

- operative/taktische Distribution = Logistik

physische Distribution (Umsetzung in die Tat), Warenbewegung vom Hersteller zum Verwender

- Standort

der Produktion, der Lager, der Verkaufspunkte, des Firmensitz
Distributionsart - direkt (Hersteller - Verbraucher)
- indirekt (Hersteller - Handel - Verbraucher)
Distributionsfaktor Gibt über die Qualität unserer Distribution im Handel Auskunft. Wichtig ist dabei, dass man den gewichteten Distributionsgrad durch den numerischen Distributionsgrad teilt.

Ist das Resultat gleich oder höher als 1, so handelt es sich um einen guten Distributionsfaktor.

Bsp: (siehe auch Distributionsgrad) 50/80, so ist der Distributionsfaktor = 80:50 = 1.6 und somit gut!

Distributionsgrad Dieser besteht aus numerischer und gewichteter Distribution.

numerisch =
Anzahl Läden eines Kanales welcher die Warengruppe verkauft, in welcher wir mit unserem Produkt vertreten sind.

gewichtet =
Der Umsatzantel dieser Läden mit/in dieser Warengruppe.

Bsp: num./gew. = 50/80 =
Wir sind in 50% aller Läden mit unserem Produkt vertreten, welches diese Warengruppe verkauft und diese Läden machen 80% des Umsatzes aller Läden, welche diese Warengruppe verkauft.
Distributionsweg - direkt (Messen, Versand, ab Rampe, ab Fabrik, Internet)
- indirekt (Handel, Distributor, Agent, Grosshandel)
Diversifikation nach Ansoff (1957):
neue Produkte in neuen Märkten!
Bsp.: Ein Cigarren-Hersteller kauft eine Velofabrik und begibt sich somit mit neuen Produkten in einen neuen Markt.
Diversifikation kann aber auch sein, wenn bestehende Produkte überarbeitet, verbessert oder ausgebaut werden um in einem neuen Markt anzubieten.
Drugstore Mischung aus Drogerie, Kiosk, Boutique, Imbiss-Ecke
Durchschnittswert arithmetisches Mittel
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