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Schweizerischer Marketing Club - SMC; Verband für eidg. Marketingprüfungen, Olten, Tel. 062 207 07 70



 
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E-Commerce Der Begriff Electronic Commerce ist als Teilmenge des E-Business zu verstehen und bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden übers Internet. Direkt übers Netz lassen sich alle digitalen Produkte wie z.B. Software schicken. Generell lassen sich aber auch alle anderen Waren per Internet handeln. Besonders beliebt sind Online-Auktionen.
Einführungswerbung Werbung, die der Einführung eines neuen Angebotes dient.
Emotion Emotionen bewirken viel im Marketing und sind daher fester Bestandteil des überwiegenden Teils aller Werbebotschaften.

Durch den Appell der Werbebotschaft an einen bestimmten emotionalen Reiz, kann der Verbraucher das beworbene Produkt später mit dem kommunizierten Gefühl assoziieren. Spricht es ihn an, wird er das Produkt kaufen.

Gängige Emotionen sind Bedürfnisse nach Sicherheit (Volvo, Versicherungen), Coolness (Ray-Ban-Brillen) oder Prestige (BMW, Mercedes, Porsche, Jaguar usw.).
Erlebnis-Marketing Das Produkt selbst bzw. sein Konsum soll für den Verwender zum Erlebnis werden.

Ein ansprechendes Design sorgt für einen ersten guten Eindruck, die Werbung suggeriert viel Spass und Freude am Benutzen. Die Verkaufsgespräche sollten in entspannter, offener Atmosphäre stattfinden. Ggf. unter Einbeziehung der Familie, durch Kinderspielecken und der freundlichen Tasse Kaffee. Durch eine erlebnisorientierte Gestaltung der Verkaufsräume kann man ein Übriges tun. Die Campingabteilung lädt zur Kreation einer Tropenlandschaft ein. Benutzt man jetzt noch den Campingkocher zur Kaffeezubereitung und die Gaslampe als Tischbeleuchtung ist das Ambiente perfekt.
Erfolgskontrolle (Werbung) Messung des Erfolges einer durch Werbung unterstützten Aktion.
Etat Geldmittel, die für die Werbung eines bestimmten Produkts/einer Dienstleistung in einem bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehen.
Events Submix des 3. "P" sind Ereignisse oder Veranstaltungen, die sich für eine Marketingmassnahme anbieten:
- Tagungen
- Konzertveranstaltungen
- Sportveranstaltungen
- Kundgebungen
- besondere Feiertage
- Firmenjubiläen
- etc.
Solche Veranstaltungen können für d ein gelungenes Eventmarketing genutzt werden. Wesentliches Merkmal ist hier die Interaktivität. Der Verbraucher muss in irgendeiner Form (als Konsument oder Gestalter) beteiligt werden. Hierbei ist es besonders wichtig, die richtige Zielgruppe für das Produkt zu lokalisieren und ein entsprechendes Event zu gestalten.
Exploration Eine Exploration ist eine Voruntersuchung zur Strukturierung und Aufhellung des eigentlichen Forschungsproblems in einer empirischen Untersuchung.

Erst, wenn man weiss, was man in welcher Form und mit welcher Erwartung untersuchen will, kann das Ergebnis zum Erfolg führen, wobei die aufgestellte Grundbehauptung bestätigt oder verworfen werden kann.
Externe Überschneidung Überschneidung der Nutzerschaft zweier oder mehrerer Medien.
Externer Beeinflusser Teilnehmer im Markt. Beeinflusst die Meinung der anderen Marktteilnehmer, jedoch ohne direkt einen Vorteil/Nutzen daraus zu generieren. Z.Bsp. Zahnärzte für Zahnpasta, Journalisten.
Eye-catcher Blickfang in Grafik- oder Textform, der die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf Werbebotschaft lenken soll. Wichtig! Mehrere Blickfänge innerhalb eines Werbemittels heben sich gegenseitig auf.
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Fachorgane Es sind Presseerzeugnisse, die sich an eine bestimmte Berufsgruppe wendet, z.B. an Techniker, Bäcker etc.
Face-to-Face Marketing Im Gegensatz zum traditionellen Marketing hat das Face-to-Face Marketing den Vorteil, dass dabei direkt auf die Signale des Kunden oder Interessenten eingegangen werden kann. So entstehen laufend Rückkopplungen (Feedback) zwischen den Kommunikationspartnern in Form von Rückfragen und abwechselndem Gespräch. Diese führen zu unmittelbaren Verständigungsmöglichkeiten und hoher Flexibilität. So beeinflussen sich die Partner gegenseitig, was wiederum zu einer hohen Effizienz führt.
Feature Das am stärksten ansprechende und werbewirksamste Element einer Anzeige.
Feedback Reaktion, Antwort auf eine werbliche Aktion.
Flyer Handzettel, kleiner Werbeprospekt, oft auch als beigelegter Prospekt in einem Mailing.
Follow Up Bezieht sich auf die Zweistufigkeit von Direktmarketingaktionen. Zuerst wird durch adressierte oder nicht adressierte Werbeanstöße ein Kontakt (Interessent) produziert. Um das Werbeziel, also die Annahme des Kaufangebotes, zu erreichen, werden diese Kontakte durch Nachfassaktionen oder Folgemaßnahmen (Follow-up) vertieft. Unter diesem Begriff wird alles zusammengefasst, was nach dem Eingang der ersten Reaktion zu geschehen hat - von der Adressenerfassung bis zur Postauslieferung der angeforderten Information oder der bestellten Ware.
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Freelancer Freiberuflicher Mitarbeiter von Werbeagenturen, z.B. Texter, Gestalter, Fotografen. Der Freelancer wird von der Werbeagentur engagiert.
Frequenz Häufigkeit von Werbeeinschaltungen in einem Werbeträger (z.Bsp. Häufigkeit von Kinospots).
Fullfillment Darunter versteht man das komplette System der Auftragsabwicklung: Lagern, Verpacken, Versenden, Fakturieren, Abrechnung, Debitorenbuchhaltung, Mahnung. Dieser Service wird von vielen Direktwerbefirmen als Komplettpaket angeboten.
Full Service Englische Bezeichnung für das Angebot eines "vollen Dienstes" aus einer einzigen Hand, von der Planung und Konzeption einer Aktion über die Produktion, Abwicklung und Auswertung bis zur Erfolgsanalyse. Denkbar ist auch das Angebot eines "Full Service" im Sinne eines Generalunternehmers, wobei Dritte mit der Übernahme von Teilaufgaben beauftragt werden.
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Gadget Werbegeschenk
Gap-Analysis Lückenanalyse. Ein in der Praxis gebräuchliches Instrument, um Notwendigkeit und Umfang strategischer Maßnahmen, die zur Erreichung eines langfristigen, existenzsichernden Renditeziels erforderlich sind, zu beurteilen. Die Gap-Analyse ist leicht einsetzbar und beruht auf der systematischen Verknüpfung von Budget, Mittelfristplanung und strategischer Zielsetzung. Durch Extrapolation der Kurz- und Mittelfristplanung über einen strategischen Zeitraum wird die "strategische Zielabweichung" aufgedeckt. Diese kann, nachdem vorher bekannte Rationalisierungsreserven aufgearbeitet und alle vorhandenen Potenziale genutzt werden, nur durch strategische Maßnahmen (Schaffung neuer Potentiale) geschlossen werden.
Gemeinschaftswerbung Gemeinsame Werbeaktivitäten von Firmen gleicher Branchen, werbliche Zusammenschlüsse von Einzelhandelsfirmen, um ein bestimmtes Einkaufsgebiet (z.B. Innenstadt) attraktiver zu machen, gemeinsame Werbeaktionen von Kommunen, Institutionen, Verbänden u.a. Vorteil der Gemeinschaftswerbung: Ergänzung der Individualwerbung durch Image-Aufwertung, dadurch Erweiterung der Distribution, Erschließung neuer Zielgruppen für jedes einzelne Mitglied des Gemeinschaftswerbe-Verbunds.
Achtung: Gemeinschaftswerbung ersetzt nicht die Individualwerbung.
Gross Income Netto-Roheinnahmen einer Werbeagentur. Genauer: Honorare und Provisionen
Gross Rating Point (GRP) Ein aus der englischen Zuschauerforschung stammendes Maß der Bruttoreichweite, das auch in Deutschland als Meßgröße bei der Bewertung von Werbeplänen verwendet wird. Es handelt sich um die addierte Zahl der Kontakte ohne Berücksichtigung von Überschneidungen, angegeben in Prozentwerten, d.h. Anteilen einer Zielgruppe. Er drückt mithin die "prozentuale Bruttoreichweite" aus.
Grundgesamtheit Gesamtheit aller Personen, die durch die Stichprobe einer Untersuchung repräsentiert werden. Bsp. Media-Studie «MACH Basic»:
Männer und Frauen, 14 Jahre und älter.
Gewogenes arithmetisches Mittel Wird verwendet wenn den verschiedenen Gliedern einer Reihe nicht die gleiche Bedeutung (Gewicht) zukommt. Beispiel mit Häufigkeiten mit folgender Reihe: 7,8,8,9,9,9,11,11 ergibt dann die Gewichtung nach Häufigkeit 1x7 + 2x8 + 3x9 + 2x11 = 72:8 = 9
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Händler-Promotion Im Gegensatz zu Handels-Promotionen von den Herstellern ergriffene Initiative der Verkaufsförderung, um den Herausverkauf der Produkte aus dem Handel zu unterstützen. Händler-Promotionen sind ein Instrument im vertikalen Marketing.
Hardselling Hartes, faktenreiches, reisserisches Verkaufen
Harmonisches Mittel Ist anzuwenden, wenn die Beobachtungen, das was man mit dem Durchschnitt ausdrücken will in Umkehrung (reziprok) angegeben ist. z.Bsp. wenn Zeiteinheiten variabel sind und die durchschnittliche Zeit gefragt ist. Anzahl der Werte geteilt durch die Summe der reziproken Einzelwerte.

Beispiel: 9 Tage, 12 Tage, 12 Tage, 12 Tage, 18 Tage, 18 Tage

6 : (1/9 + 3/12 + 2/18) = 12.7
Headline Haupt-Schlagzeile eines Werbemittels
Host Zentrales Rechnersystem in einem Netzwerk.
HTML Hyper Text Markup Language. Es handelt sich hierbei um eine Seitenbeschreibungssprache für www.dokumente. Dadurch ist die Darstellung und Formatierung von Texten möglich, wie auch die Einbindung anderer Elemente.
HTTP Hyper Text Transfer Protocol. Es handelt sich dabei um ein Datenübertragungsprotokoll.
Humankapital Jeder Mitarbeiter im Unternehmen als Aktivposten, der wie andere Vermögensgüter bewertet wird. Das Humankapital wird immer mehr zu einem entscheidende Erfolgsfaktor.
Hygienefaktoren Nach Fr. Herzberg (1959) Erhaltungsfaktoren. Als Hygienefaktoren nennt Herzberg die interpersonalen Beziehungen, Statussymbole, Entlöhnung und Zusatzvergütungen, die Administration und Kontrolle, Unternehmenspolitik und die Arbeitsplatzsicherheit. Diese werden auch in Abgrenzungen zu den Motivatoren als Dissatisfaktoren bezeichnen.
Hyperlink Anklickbare Textstellen in HTML-Dokumenten die einen Sprung auf eine andere HTML-Seite oder einen anderen Bereich einer HTML-Seite ausführen oder andere Dateiformate verweisen, die man downloaden kann.
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