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Imagetransfer |
Imagetransfer ist die Übertragung
eines bereits bestehenden, gefestigten Images (Vorstellungsbild,
Erlebnisinhalt) eines Produktes auf ein anderes. Dies geschieht
meist durch Verwendung derselben Marke. Das neue Produkt
profitiert von der Bekanntheit und dem Imagekapital der bereits
gut eingeführten Marke. Voraussetzungen für einen erfolgreichen
Imagetransfer sind:
a) möglichst gleiche Zielgruppe
b) sachlicher Zusammenhang zwischen den Produkten
c) ähnliches Imageprofil der Produkte |
| Impact |
Eine Werbebotschaft hinterlässt
bei der Zielgruppe eine bestimmte Wirkung oder einen Eindruck
(Impact). |
| Incentive |
Gezielter, wirksamer Anreiz zu
einer (beabsichtigten, erwünschten) Reaktion beim Kunden oder
Interessenten. |
| Infomercials |
Verschmelzung der Begriffe
Information und Commercial. Dabei handelt es sich um längere
Werbespots (ca. zwei bis sieben Minuten), die ein Unternehmen,
eine Marke oder ein Produkt/Dienstleistung schwerpunktmäßig auf
informative Weise präsentieren. Es ist also eine Verbindung, die
die Seriosität von Informationssendungen auf das Medium der
Werbung übertragen soll, um den Kunden gerade bei heiklen
Produkten/Dienstleistungen (Finanzen, Pharmaprodukte, etc.) von
der Vertrauens- und Glaubwürdigkeit des Produktes/der
Dienstleistung zu überzeugen. |
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Interdiszipläneres Denken |
Ganzheitliches, vernetztes Denken
im Unternehmen oder im Marketing. |
| Intermediavergleich |
Bewertung und Vergleich der
Werbewirkung zwischen verschiedener Mediagattungen. |
| Interne Überschneidung |
Überschneidung der Leserschaft
über mehrere Ausgaben eines Titels. |
| Intramediavergleich |
Bewertung und Vergleich der
Werbewirkung zwischen verschiedenen Titeln gleicher
Mediagattungen. |
| Intranet |
Ist dasselbe wie das Internet,
jedoch im lokalen Rahmen. Dieses nach aussen geschlossene
Netzwerk wird zum Beispiel in Unternehmen zur internen
Kommunikation verwendet. |
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J
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| Jingle |
Kurzes, einprägsames Tonstück, das oft als
Erkennungsmelodie in Radiosendungen eingesetzt wird. Beispiele
für solche Jingles (die natürlich auch in der
Kino/Fernsehwerbung eingesetzt werden) sind:
- die Tonfolge der Swisscom
- McDonald´s - every time is a good time
- Migros... |
| Jointventure |
An einem Joint Venture sind mindestens zwei
wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängige Partner
beteiligt, die gemeinsam die führungsmässige Verantwortung und
das finanzielle Risiko aus einem Vorhaben übernehmen. |
| JUP |
Jahresumsatzprämie. Zum JUP-berechtigten
Umsatz gehören alle Aufträge, die während eines Kalenderjahres
in den Pachtblättern der VSW-Mitglieder sowie in den
unverpachteten Zeitungen des SZV, die sich der JUP-Vereinbarung
angeschlossen haben, erscheinen. Gelegenheitsinserat sind davon
ausgeschlossen, z.B. Stelleninserate, Todesanzeigen etc. |
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K
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| Kannibalisierung |
Wenn man sich mit dem eigenen Produkt
konkurrenziert, weil die Positionierung nicht klar ist oder weil
mit tieferen Preisen eigene Produkte konkurrenziert werden. |
| Käufermarkt |
Bei dieser Marktsituation sind die Nachfrager
(Käufer) den Anbietern (Verkäufer) gegenüber im Vorteil.
Sie haben eine genügend starke Marktposition, um Preise und
Angebotsmengen zu bestimmen. Sie diktieren also beispielsweise
Preisnachlässe, Vertragsbedingungen, Handelszeiten oder
Handelsorte.
(Gegenteil: Verkäufermarkt) |
| Kaufkraft |
je nach Definition die Geldmenge, welche dem
Käufer zur Verfügung steht... Eine mögliche Definition nach
verschiedenen Kaufkraftklassen:
Kaufkraftklasse = KKK1
Käufer kann sich Luxus leisten (Einfamilienhaus, mehrere Ferien
jährlich...)
Kaufkraftklasse = KKK2
Käufer kann sich viel leisten (schöne Wohnung, Ferien...)
Kaufkraftklasse = KKK3
Angestelllter des unteren Mittelstandes
Kaufkraftklasse = KKK4
Unterste Stufe der möglichen Kaufkraft, Käufer kann sich das
Nötigste leisten, muss sich Ausgaben genau überlegen. |
| Key Account Management |
Betreuung der Schlüssel-Kunden
(Grosskunden/Topkunden) nach
Pareto-Prinzip. |
| KISS |
Keep It Simple & Stubid... Begriff aus der
Werbung. Die Botschaft einfach und leicht verständlich halten. |
| Kommunikation |
Das 3. "P" (auch "Promotion" genannt)
umfasst:
- Verkauf
- Werbung
- Verkaufsförderung
- Direktmarketing
- PPR
- Event
- Sponsoring
...auch bekannt als Kommunikations-Mix |
| Kommissionär |
Ein Kommissionär ist ein Absatzhelfer, der in
eigenem Namen und für fremde Rechnung tätig ist.
Seine Vergütung besteht in einer umsatzabhängigen Kommission
oder Provision. |
| Kollektiv-Anzeige |
Zusammengefasste Inserate von Unternehmen aus
der gleichen oder ähnlichen Branche in Zeitungen oder
Zeitschriften. |
| Konzept |
Eine Konzeption beinhaltet folgende
Positionen (je nach Marketingfach auch substantiell sinnvoll
zusammengefasst):
A = Ausgangslage/Situationsanalyse
Z = Zielgruppe
Z = Ziele (quantitativ/qualitativ)
Z = Zeitraum
Z = Zielgebiet
S = Strategie
M = Massnahmen
B = Budget
K = Kontrolle |
| Kommunikations-Prozess |
Die Kommunikation lässt sich in einem
vereinfachten Prozess darstellen. Diese Darstellung beschreibt
aber trotz ihrer Einfachheit den Ablauf der Kommunikation:
- Wer ? (Sender)
- Sagt was? (Botschaft)
- Unter welchen Bedingungen? (Umweltsituation)
- Über welche Kanäle? (Medien)
- Zu wem? (Empfänger)
- Mit welcher Wirkung? (Feedback)
Bei jeder Art von Kommunikation ist ein Sender und ein Empfänger
vorhanden, zwischen denen eine Botschaft ausgetauscht wird,
deren Empfang von der Umweltsituation abhängig ist und die ein
Feedback erzeugt. |
| Kostenführerschaft |
Die Marktposition eines Unternehmens lässt es
zu, dass dort zu besonders günstigen Konditionen produziert
werden kann.
Die anderen Marktteilnehmer müssen sich mit ihren Kosten diesen
Kosten annähern, um konkurrenzfähig bleiben zu können. |
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| Kundenbindung |
Die Notwendigkeit, den Kunden an ein
Unternehmen oder ein Produkt zu binden, wird immer wichtiger.
Zuviele Anbieter konkurrieren auf immer flexibleren Märkten um
die Gunst der Verbraucher.
Es ist also Ziel der Marketingbemühungen, den Kunden zum
Wiederholungskauf und zur Markentreue zu bewegen.
Hierbei ist es wichtig eine partnerschaftliche Beziehung zu dem
Kunden aufzubauen. Dies erreicht man in der Regel durch sog.
Kundenbindungsprogramme, wie besondere Service-Cards,
Kunden-Clubs, regelmäßige Informationenen an die Kunden,
Premium-Services für regelmäßige Kunden usw..
Bei Online-Shop-Betreibern besteht neben der Chance neue
Kundenkreise zu erschliessen auch immer das Risiko einer
mangelnden Kundenbindung. Gerade hier ist es wichtig eine
geschickte Kundenbindung aufzubauen, z.B. durch
After-Sales-Services. |
| Kundendienst |
Beim Kundendienst unterscheidet man zwei
Hauptgruppen:
technischer Kundendienst (Wartung, Reparatur,
Installation, usw.)
kaufmännischer Kundendienst (Beratung, Lieferung, usw.) |
| Kundenselektion |
Die Kundenselektion umfasst die
Kategorisierung der Kunden eines Unternehmens. Die
Kategorisierung des Unternehmens kann erfolgen nach:
- Umsatzgrösse
- Absatzmenge
- Deckungsbeitrag in %
- Regionale Lage
- Produktepalette
- ...
Auf Grund dieser Angaben ist es möglich die Kunden zu
selektieren. Dies geschieht vielmals, in dem man einen von oben
nach unten absteigenden Modus wählt, z.Bsp.:
Top / A / B / C / ...., oder
A / B / C / D |
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L
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| Laufrichtung |
Die Richtung, in die das Papier bei der
Herstellung durch die Papiermaschine läuft. Dabei richten sich
auf dem Langsieb die Papierfasern überwiegend parallel (längs)
zur Laufrichtung aus. Von Bedeutung ist die Laufrichtung für den
Verarbeiter (Drucker, Buchbinder), weil sich Papierfasern durch
Luftfeuchtigkeit in Längs- und Querrichtung unterschiedlich
dehnen. |
| Launch |
Ist die Amerikanische Bezeichnung für die
Einführung einer neuen Marke, eines neuen Produkts, aber auch
einer neuen Werbekampagne oder eines Internetauftritts. |
| Layout |
Grafischer (typografischer) Entwurf, in dem
die einzelnen Gestaltungselemente (Text, Bilder, Headlines)
entweder als Bildelemente oder original erkennbar einmontiert
(aufgeklebt) sind. Ein gutes Layout sollte der Endfassung einer
Drucksache möglichst nahe kommen (Grafik). |
| Lead |
Amerikanische Bezeichnung für
Interessentenanschrift. Oder für den Titel eines Artikels. |
| Leaflet |
Prospekt, Handzettel, Flugblatt |
| Leporello |
Prospekt mit Zickzack- oder Leporellofalz
(Ziehharmonikafalz). |
| Life-Style-Typology |
Im Gegensatz zu der früher üblichen
Demographic Typology, bei der nach Merkmalen wie Alter,
Geschlecht, Einkommen, etc. differenziert wurde, ist das Ziel
der Life-Style Typology die Aufgliederung der Bevölkerung nach
typischen Verhaltens-mustern. Zu diesem Zweck werden Frageserien
gestellt, die das Verhalten, Wertvorstellungen, etc. bei Einkauf
und Konsum, bei Arbeit und Freizeit, bei Hobby und Entspannung
betreffen. Die durch eine solche Clusteranalyse etablierten
Typen sind demzufolge Verhaltenstypen. Sie unterscheiden sich in
der Art, wie sie auf bestimmte Angebote oder Ereignisse
reagieren. Der Nachteil dieser Art Studien liegt darin, dass sie
Verhalten durch Verhalten erklären wollen, also Kaufverhalten
durch Lifestyle-Verhalten. Das kann sich mindernd auf den
Erklärungsgehalt der Analyse auswirken und unter Umständen sogar
zur Tautologie werden. |
| Listbroking |
Verkauf bzw. Vermittlung von Adressen für die
Nutzung im Direktmarketing. Gerade viele Online-Anbieter, die
für den Internetnutzer kostenlose Dienste zur Verfügung stellen
(E-Mail, SMS, etc.) nutzen Listbroking, indem sie als
Zugangsvoraussetzung zu ihren Diensten eine detaillierte Adress-
und Dateneingabe des Nutzers voranstellen. |
| Logo |
In erster Linie nur das Symbol für ein
Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt. Im Sinne einer
Corporate Identity ist die Bedeutung des Logos jedoch weitaus
höher einzuschätzen und stellt somit einen wichtigen Teil zur
Schaffung und Kommunikation des externen und internen Images
dar. |
| Loyalty Rate |
Anteil der Käufer, die einer Marke, einem
Produkt oder einer Unternehmung langfristig treu bleiben und
Wiederholungskäufe tätigen. Zum Teil jedoch nur in Form der
Wiederkaufrate (rate of repurchase) messbar, die nicht zwingend
etwas über die Loyalität des Kunden aussagen muss, sondern auch
andere Ursachen (z.B. Mangel an Alternativen) haben kann. |
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