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Schweizerischer Marketing Club - SMC; Verband für eidg. Marketingprüfungen, Olten, Tel. 062 207 07 70



 
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Imagetransfer Imagetransfer ist die Übertragung eines bereits bestehenden, gefestigten Images (Vorstellungsbild, Erlebnisinhalt) eines Produktes auf ein anderes. Dies geschieht meist durch Verwendung derselben Marke. Das neue Produkt profitiert von der Bekanntheit und dem Imagekapital der bereits gut eingeführten Marke. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Imagetransfer sind:
a) möglichst gleiche Zielgruppe
b) sachlicher Zusammenhang zwischen den Produkten
c) ähnliches Imageprofil der Produkte
Impact Eine Werbebotschaft hinterlässt bei der Zielgruppe eine bestimmte Wirkung oder einen Eindruck (Impact).
Incentive Gezielter, wirksamer Anreiz zu einer (beabsichtigten, erwünschten) Reaktion beim Kunden oder Interessenten.
Infomercials Verschmelzung der Begriffe Information und Commercial. Dabei handelt es sich um längere Werbespots (ca. zwei bis sieben Minuten), die ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt/Dienstleistung schwerpunktmäßig auf informative Weise präsentieren. Es ist also eine Verbindung, die die Seriosität von Informationssendungen auf das Medium der Werbung übertragen soll, um den Kunden gerade bei heiklen Produkten/Dienstleistungen (Finanzen, Pharmaprodukte, etc.) von der Vertrauens- und Glaubwürdigkeit des Produktes/der Dienstleistung zu überzeugen.
Interdiszipläneres Denken Ganzheitliches, vernetztes Denken im Unternehmen oder im Marketing.
Intermediavergleich Bewertung und Vergleich der Werbewirkung zwischen verschiedener Mediagattungen.
Interne Überschneidung Überschneidung der Leserschaft über mehrere Ausgaben eines Titels.
Intramediavergleich Bewertung und Vergleich der Werbewirkung zwischen verschiedenen Titeln gleicher Mediagattungen.
Intranet Ist dasselbe wie das Internet, jedoch im lokalen Rahmen. Dieses nach aussen geschlossene Netzwerk wird zum Beispiel in Unternehmen zur internen Kommunikation verwendet.
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Jingle Kurzes, einprägsames Tonstück, das oft als Erkennungsmelodie in Radiosendungen eingesetzt wird. Beispiele für solche Jingles (die natürlich auch in der Kino/Fernsehwerbung eingesetzt werden) sind:
- die Tonfolge der Swisscom
- McDonald´s - every time is a good time
- Migros...
Jointventure An einem Joint Venture sind mindestens zwei wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängige Partner beteiligt, die gemeinsam die führungsmässige Verantwortung und das finanzielle Risiko aus einem Vorhaben übernehmen.
JUP Jahresumsatzprämie. Zum JUP-berechtigten Umsatz gehören alle Aufträge, die während eines Kalenderjahres in den Pachtblättern der VSW-Mitglieder sowie in den unverpachteten Zeitungen des SZV, die sich der JUP-Vereinbarung angeschlossen haben, erscheinen. Gelegenheitsinserat sind davon ausgeschlossen, z.B. Stelleninserate, Todesanzeigen etc.
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Kannibalisierung Wenn man sich mit dem eigenen Produkt konkurrenziert, weil die Positionierung nicht klar ist oder weil mit tieferen Preisen eigene Produkte konkurrenziert werden.
Käufermarkt Bei dieser Marktsituation sind die Nachfrager (Käufer) den Anbietern (Verkäufer) gegenüber im Vorteil.
Sie haben eine genügend starke Marktposition, um Preise und Angebotsmengen zu bestimmen. Sie diktieren also beispielsweise Preisnachlässe, Vertragsbedingungen, Handelszeiten oder Handelsorte.
(Gegenteil: Verkäufermarkt)
Kaufkraft je nach Definition die Geldmenge, welche dem Käufer zur Verfügung steht... Eine mögliche Definition nach verschiedenen Kaufkraftklassen:

Kaufkraftklasse = KKK1
Käufer kann sich Luxus leisten (Einfamilienhaus, mehrere Ferien jährlich...)
Kaufkraftklasse = KKK2
Käufer kann sich viel leisten (schöne Wohnung, Ferien...)
Kaufkraftklasse = KKK3
Angestelllter des unteren Mittelstandes
Kaufkraftklasse = KKK4
Unterste Stufe der möglichen Kaufkraft, Käufer kann sich das Nötigste leisten, muss sich Ausgaben genau überlegen.
Key Account Management Betreuung der Schlüssel-Kunden (Grosskunden/Topkunden) nach Pareto-Prinzip.
KISS Keep It Simple & Stubid... Begriff aus der Werbung. Die Botschaft einfach und leicht verständlich halten.
Kommunikation Das 3. "P" (auch "Promotion" genannt) umfasst:
- Verkauf
- Werbung
- Verkaufsförderung
- Direktmarketing
- PPR
- Event
- Sponsoring
...auch bekannt als Kommunikations-Mix
Kommissionär Ein Kommissionär ist ein Absatzhelfer, der in eigenem Namen und für fremde Rechnung tätig ist.
Seine Vergütung besteht in einer umsatzabhängigen Kommission oder Provision.
Kollektiv-Anzeige Zusammengefasste Inserate von Unternehmen aus der gleichen oder ähnlichen Branche in Zeitungen oder Zeitschriften.
Konzept Eine Konzeption beinhaltet folgende Positionen (je nach Marketingfach auch substantiell sinnvoll zusammengefasst):

A = Ausgangslage/Situationsanalyse
Z = Zielgruppe
Z = Ziele (quantitativ/qualitativ)
Z = Zeitraum
Z = Zielgebiet
S = Strategie
M = Massnahmen
B = Budget
K = Kontrolle
Kommunikations-Prozess Die Kommunikation lässt sich in einem vereinfachten Prozess darstellen. Diese Darstellung beschreibt aber trotz ihrer Einfachheit den Ablauf der Kommunikation:

- Wer ? (Sender)
- Sagt was? (Botschaft)
- Unter welchen Bedingungen? (Umweltsituation)
- Über welche Kanäle? (Medien)
- Zu wem? (Empfänger)
- Mit welcher Wirkung? (Feedback)

Bei jeder Art von Kommunikation ist ein Sender und ein Empfänger vorhanden, zwischen denen eine Botschaft ausgetauscht wird, deren Empfang von der Umweltsituation abhängig ist und die ein Feedback erzeugt.
Kostenführerschaft Die Marktposition eines Unternehmens lässt es zu, dass dort zu besonders günstigen Konditionen produziert werden kann.
Die anderen Marktteilnehmer müssen sich mit ihren Kosten diesen Kosten annähern, um konkurrenzfähig bleiben zu können.
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Kundenbindung Die Notwendigkeit, den Kunden an ein Unternehmen oder ein Produkt zu binden, wird immer wichtiger. Zuviele Anbieter konkurrieren auf immer flexibleren Märkten um die Gunst der Verbraucher.

Es ist also Ziel der Marketingbemühungen, den Kunden zum Wiederholungskauf und zur Markentreue zu bewegen.

Hierbei ist es wichtig eine partnerschaftliche Beziehung zu dem Kunden aufzubauen. Dies erreicht man in der Regel durch sog. Kundenbindungsprogramme, wie besondere Service-Cards, Kunden-Clubs, regelmäßige Informationenen an die Kunden, Premium-Services für regelmäßige Kunden usw..

Bei Online-Shop-Betreibern besteht neben der Chance neue Kundenkreise zu erschliessen auch immer das Risiko einer mangelnden Kundenbindung. Gerade hier ist es wichtig eine geschickte Kundenbindung aufzubauen, z.B. durch After-Sales-Services.
Kundendienst Beim Kundendienst unterscheidet man zwei Hauptgruppen:

technischer Kundendienst (Wartung, Reparatur, Installation, usw.)

kaufmännischer Kundendienst (Beratung, Lieferung, usw.)
Kundenselektion Die Kundenselektion umfasst die Kategorisierung der Kunden eines Unternehmens. Die Kategorisierung des Unternehmens kann erfolgen nach:

- Umsatzgrösse
- Absatzmenge
- Deckungsbeitrag in %
- Regionale Lage
- Produktepalette
- ...

Auf Grund dieser Angaben ist es möglich die Kunden zu selektieren. Dies geschieht vielmals, in dem man einen von oben nach unten absteigenden Modus wählt, z.Bsp.:

Top / A / B / C / ...., oder
A / B / C / D
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Laufrichtung Die Richtung, in die das Papier bei der Herstellung durch die Papiermaschine läuft. Dabei richten sich auf dem Langsieb die Papierfasern überwiegend parallel (längs) zur Laufrichtung aus. Von Bedeutung ist die Laufrichtung für den Verarbeiter (Drucker, Buchbinder), weil sich Papierfasern durch Luftfeuchtigkeit in Längs- und Querrichtung unterschiedlich dehnen.
Launch Ist die Amerikanische Bezeichnung für die Einführung einer neuen Marke, eines neuen Produkts, aber auch einer neuen Werbekampagne oder eines Internetauftritts.
Layout Grafischer (typografischer) Entwurf, in dem die einzelnen Gestaltungselemente (Text, Bilder, Headlines) entweder als Bildelemente oder original erkennbar einmontiert (aufgeklebt) sind. Ein gutes Layout sollte der Endfassung einer Drucksache möglichst nahe kommen (Grafik).
Lead Amerikanische Bezeichnung für Interessentenanschrift. Oder für den Titel eines Artikels.
Leaflet Prospekt, Handzettel, Flugblatt
Leporello Prospekt mit Zickzack- oder Leporellofalz (Ziehharmonikafalz).
Life-Style-Typology Im Gegensatz zu der früher üblichen Demographic Typology, bei der nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Einkommen, etc. differenziert wurde, ist das Ziel der Life-Style Typology die Aufgliederung der Bevölkerung nach typischen Verhaltens-mustern. Zu diesem Zweck werden Frageserien gestellt, die das Verhalten, Wertvorstellungen, etc. bei Einkauf und Konsum, bei Arbeit und Freizeit, bei Hobby und Entspannung betreffen. Die durch eine solche Clusteranalyse etablierten Typen sind demzufolge Verhaltenstypen. Sie unterscheiden sich in der Art, wie sie auf bestimmte Angebote oder Ereignisse reagieren. Der Nachteil dieser Art Studien liegt darin, dass sie Verhalten durch Verhalten erklären wollen, also Kaufverhalten durch Lifestyle-Verhalten. Das kann sich mindernd auf den Erklärungsgehalt der Analyse auswirken und unter Umständen sogar zur Tautologie werden.
Listbroking Verkauf bzw. Vermittlung von Adressen für die Nutzung im Direktmarketing. Gerade viele Online-Anbieter, die für den Internetnutzer kostenlose Dienste zur Verfügung stellen (E-Mail, SMS, etc.) nutzen Listbroking, indem sie als Zugangsvoraussetzung zu ihren Diensten eine detaillierte Adress- und Dateneingabe des Nutzers voranstellen.
Logo In erster Linie nur das Symbol für ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt. Im Sinne einer Corporate Identity ist die Bedeutung des Logos jedoch weitaus höher einzuschätzen und stellt somit einen wichtigen Teil zur Schaffung und Kommunikation des externen und internen Images dar.
Loyalty Rate Anteil der Käufer, die einer Marke, einem Produkt oder einer Unternehmung langfristig treu bleiben und Wiederholungskäufe tätigen. Zum Teil jedoch nur in Form der Wiederkaufrate (rate of repurchase) messbar, die nicht zwingend etwas über die Loyalität des Kunden aussagen muss, sondern auch andere Ursachen (z.B. Mangel an Alternativen) haben kann.
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