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Schweizerischer Marketing Club - SMC; Verband für eidg. Marketingprüfungen, Olten, Tel. 062 207 07 70



 

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Lexikon-Autor Hansruedi Knöpfli

Mach-Basic Jährlich im Herbst veröffentlichte Basisstudie von WEMF liefert Daten über Reichweite von Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenkombinationen und deren Leserschaft. Enthält auch Angaben zum Kinobesuch.
Mach-Consumer Mediennutzungsdaten von Printmedien und den Kinos aus der Mach Basic mit Konsum- und Kaufgewohnheiten, Interessens- und Einstellungsfragen verbindet. Zielgruppen können so direkt von ihrem Konsumverhalten her mit den bevorzugten Titeln verknüpft werden.
Marke Brand, engl. = Markenartikel

Markenartikel zeichnen sich aus durch eine breite Distribution (aus Sicht des Produzenten), einem Markennamen (eingetragen), einem einprägsamen Schriftzug/Bildmarke, einer Positionierung gegenüber den Mitbewerbern im Premium oder Super-Premium-Bereich, hohe Wiedererkennbarkeit, feste Preisgefüge Märkte übergreifend. Eine Marke verspricht Qualität, Vertrauen bis hin zum eigentlichen Gütesiegel / Qualitätsversprechen.
Marketing Das marktgerechte und das marktgerichtete Verhalten eines Unternehmens.
"how to market things" - wie bringe ich Dinge auf den Markt!
Marketing-Assistent Einsteiger-Ausbildung für Marketingbeginner
Marketing-Mix Der Marketing-Mix umfasst normalerweise die "4 Ps", jedoch kommt es auch vor, dass von 5 oder gar 7 "Ps" (Dienstleistungs-Marketing) gesprochen wird.

1. P = Produkt
2. P = Preis
3. P = Promotion
4. P = Place
5. P = Personnel
6. P = Process
7. P = Physical facilities

Die 4 "Ps" (Transaktions-Marketing) werden in sogenannte Submixe zerlegt:

Product             Price             Promotion             Place

Hauptnutzen      Konditionen    Werbung              strategische Distribution/Vertrieb
Nebennutzen     Rabatt            Verkauf               physische Distribution/Logistik
Zusatznutzen     Skonto           Sponsoring          Standort
Marke               Leasing          Verkaufsförderung
Inhalt                                     Event
Qualität                                  PPR
Verpackung

Die zusätzlichen 3 "Ps" (Relationship-Marketing) werden dann mitverwendet, wenn der Kunde als gemeinsamer Bezugspunkt dient.

Marketingplaner Mittlere Kaderfunktion in einer Marketingorganisation.
Markt Der Markt ist der Ort wo Angebot auf Nachfrage trifft.
Marktattraktivität Wird in der Ausgangslage festgestellt. D.h., dass nach der Analyse des Marktes und der Gegenüberstellung von Chancen und Gefahren ein positives Fazit gezogen werden muss, so dass der Markteintritt positiv und vielversprechend verläuft.
Marktbearbeitungsstrategie 4. Schritt des Marketingkonzeptes. Wird aufgebaut nach folgenden Punkten:
- Wahl der Absatzwege (direkt/indirekt/Mischformen)
- Wahl der Absatzkanäle
- Ziele bei den Absatzkanälen
- Push/Pull-Relation
- Einsatz von externen Beeinflussern (Opinion-Leader / Testemonial)
Marktdurchdringung eine Marketingstrategie nach Ansoff:
- alter Markt & altes Produkt
Wir bearbeiten den bestehenden Markt also mit bestehenden Produkten. Eine Strategie welche oftmals auch in Verkaufsorganisationen angewandt wird.
Marktentwicklungsstrategie Eine von drei Möglichkeiten, innerhalb der Wettbewerbsstrategien.

Grundsätzlich wählen wir die Marktentwicklungsstrategie, wenn wir Marktleader sind.
Wir wählen entweder die Nachfrageausweitung (wir suchen neue Segmente) oder die Nachfrageintensivierung (bestehende Segmente konsumieren mehr).
Marktformen Monopol = ein Anbieter, viele Nachfrager
Monopson = viele Anbieter, ein Nachfrager = Nachfragemonopol
Oligopol = wenige Anbieter, viele Nachfrager
Polipol = viele Anbieter, viele Nachfrager = atomistische Marktform
Marktkennzahlen Die Marktkennzahlen geben Auskunft über die in einem Markt vorhandenen oder geschätzen Werte (mengen- und zeitmässig), bezogen auf ein Produkt oder eine
Produktegruppe

Marktkapazität = maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes ohne Berücksichtigung
                         der Kaufkraft.
Marktpotential = maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes unter Berücksichtigung
                         der Kaufkraft.
Marktvolumen = effektiv in einem Markt generierten Umsätze/Absätze
Marktanteil = der von unserem Unternehmen generierte Anteil an einem Markt
                    Resultat in % ausgedrückt.
Marktsättigung = Volumen x 100 / Potential.
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Marktsättigung Ein Markt gilt als gesättigt, wenn das Volumen (effektiv in einem Markt erzielter Absatz) gleich Potential (max. Aufnahmevermögen eines Marktes, unter Berücksichtigung der Kaufkraft).

Berechnungsformel:

Marktvolumen x 100 : Potential = Sättigungsgrad
Markttest Mit einem Markttest werden in einem Testmarkt (geografisch abgegrenzter Teil des Gesamtmarktes) die Marktchancen eines Produktes realistisch überprüft.
Marktforschungs-Briefing  
Maslow-Pyramide  
Media-Forschung Damit will man die Wirkung und Eigenschaften der Medien (Werbemittel und Werbeträger) und deren Nutzen analysieren.
Median Mittelster Wert, Zentralwert. Jeder Wert einer Merkmalsgrösse geordneter Reihe, der gleich viele Glieder über wie unter sich hat. Vom mittelsten Wert ausgehend, kann man den Quartil bestimmen, indem man die beiden Hälften noch einmal in 2 Hälften unterteilt.
Dieses Mass wird in der Markt- und Sozialforschung angewandt, wenn man Längs- und Quervergleiche zwischen sich in ihrer quantitativen Struktur veränderten Gruppen anstellen will. Vergleiche von Altersgruppen in verschiedenen Berufen. Trendforschung.
Mistery-shopper Besucht "unerkannt" Läden und fragt nach Produkten und Dienstleistungen. Kann zur Qualitätssicherung genauso eingesetzt werden, wie zur Marktforschung.
Mittelwert Sammelbegriffe für alle Durchschnitte (arithm. Mittel, gewogenes Mittel, geometrisches Mittel, harmonisches Mittel, Median, Modus)
Modus Engl. Mode. Der Modus ist der häufigste Wert in einer Reihe.
Motivforschung Zweig der Marktforschung, der jene psychologischen Variablen zu isolieren und zu studieren versucht, die beim Erwerb eines Produktes oder einer Dienstleistung wichtig, dem Konsumenten jedoch nicht bewusst sind. Die Musterbildung in der Motivforschung wird oftmals weniger nach statistischen Kriterien, sondern mehr nach typologischen und gruppenpsychologischen Kriterien vorgenommen.
Mündliche Befragung Diese wird entweder als freies Interview oder als standardisiertes Interview mittels Fragebogen durchgeführt.
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Lexikon-Autor Hansruedi Knöpfli

Nachfrageausweitung Ein Bestandteil der Marktentwicklungsstrategie (innerhalb der Wettbewerbsstrategien), mit der Absicht, neue Segmente zu suchen. Wenn wir einen Markt beherrschen so müssen wir uns Gedanken machen, wie wir weiter wachsen können; oftmals in neuen Märkten.
Nachfrageintensivierung Ein Bestandteil der Marktentwicklungsstrategie (innerhalb der Wettbewerbsstrategien), mit der Absicht, dass bestehende Segmente mehr konsumieren/kaufen. Ist der Markt gesättigt, so können wir wachsen, in dem wir nebst neuen Käufern auch bestehende Käufer zu mehr Konsum motivieren.
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Lexikon-Autor Hansruedi Knöpfli

OECD Organization for Economic Cooperation and Development (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), gegründet 1960. Sitz in Paris. 30 Staaten gehören der OECD an, darunter, Austrlien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, die Schweiz, Spanien, USA....
Offene Fragen Im Gegensatz zu geschlossenen Fragen mit festen Antwortvorgaben hat der Befragte bei offenen Fragen die Möglichkeit, seine Antwort frei zu formulieren. Bei Kundenzufriedenheitsbefragungen werden offene Fragen eingesetzt, um positive oder negative Zufriedenheitsurteile des Kunden zu hinterfragen oder auch um Anregungen und Beschwerden zu verfassen.
Oligopol wenig Anbieter, viele Nachfrager in einem Markt.
Opinion-Leader Oftmals externer Beeinflusser, welcher einen Bekanntheitsgrad hat, jedoch nicht eine ausgeprägte Sach- und Fachkompetenz, wie das Testemonial.

Adolf Ogi empfiehlt einen Tennisschläger = Opinion-Leader
Martina Hingis "  "    "  "     "     "        "   = Testemonial

Erhält der Opinion-Leader Geld/Leistung gehört er als geplante Massnahme ins "3.P", also Sponsoring/Verkaufsförderung oder Werbung. Macht er es ohne geplante Massnahme eines Unternehmens, so ist's ein externer Beeinflusser
OPEC Organisation der erdölexportierenden Länder, gegründet 1960. Ziel der OPEC ist die gemeinsame Preis- und Mengenpolitik der Erdölförderung gegenüber multinationalen Erdölgesellschaften. 2/3 der Erdölvorkommen sind im Einzugsgebiet der OPEC.
Out of stock Anzahl der Geschäfte, in welchen ein Produkt nicht verfügbar ist, im Moment der Inventur, bzw. des Nielsen-Checks.
Omnibus-Umfrage Bei der Omnibus- oder Mehrthemenbefragung wird ein ausgewählter Personenkreis zu mehreren verschiedenartigen Auskunftsgegenständen befragt. Eine Reihe von Instituten führt einen solchen Omnibus als ständige Einrichtung. 
Opportunitätskosten Das sind die Verzichtskosten, die entstehen, weil man sich für etwas entscheiden und damit etwas anderes vernachlässigen muss. Bsp: Ein Mann geht mit einem Kollegen gemeinsam Nachtessen, anstelle von zwei Stunden Fitness. Der entgangene Nutzen, den er mit Fitness erreicht hätte und auf den er verzichtet hat, wird Opportunitäts- kosten genannt.
Ordinate Bezeichnung für die senkrechte Achse oder auch "Y"-Achse in einem rechtwinkligen Koordinatensystem.
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Lexikon-Autor Hansruedi Knöpfli

Panel Repräsentativer Kreis von Befragten, der immer wieder unter gleichen Umständen zu gleichen Themen befragt wird. Dadurch ist es möglich, Trendanalysen durchzuführen.
Panoramaanzeige Anzeige, die über den Bundsteg eines Printmediums gedruckt ist.
Pareto-Prinzip Mit 20% der Kunden generiert ein Unternehmen in der Regel 80% des Unternehmensumsatzes. Die Kunden, welche zu den 20% gehören, werden oftmals als "Top- oder A-Kunden" in der Kundenselektion erfasst.
Pilot-Study Kleine Anzahl von Interviews, die vor der eigentlichen Feldarbeit ausgeführt werden, um Schwächen im Fragebogen, Unklarheiten im Wortlaut herauszufinden oder aber auch um Masszahlen für die Verteilung von Merkzahlen zu finden und um so die Stichprobengrösse zu bestimmen. Auch Leitstudie genannt.
Pitch Mit dem Begriff "Pitch" wird die Wettbewerbspräsentation einer (Werbe-) Agentur im Kampf um einen Etat, bzw. einen Klienten bezeichnet.
Physische Distribution Logistik, die Umsetzung der strategischen Distribution (Planung) für die Warenverteil- ung. Lastwagen, Lager, Lagerhaltung, Warenfluss, Informationsfluss.
Plagiat Ein Plagiat ist eine Nachahmung einer kreativer Leistung.
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Plakat-Formate Hängekartons (Tram/Bus)250 x 350 mm
B 1/2 (PTT) 230 x 450 mm
B 2 Kulturformat 700 x 1000 mm
B 4 Weltformat 905 x 1280 mm
B 200 Cityformat 1200 x 1700 mm
B 12 Breitformat 2715 x 1280 mm
B 12 Baby 905 x 426 mm
12 m² GF Grossformat 4000 x 2940 mm
Plakatwand Bill-Board, grossflächige Werbefläche, gilt als Werbeträger (der Rahmen | die Plakatwand), das Plakat ist das Werbemittel.
Point of Sale Der Ort (Verkaufsfiliale, Tankstelle, Autohaus, etc. an dem der Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen stattfindet.
Point of Purchase Der Ort (Produktion, Lager) an dem die Ware für den Verkauf herkommt. Beschaffungsplatz.
Polaritätsprofil Auch semantisches Differential genannt.
Portal Ein Portal ist ein Anwendungsprogramm oder ein Instrument, das eine personalisierte und adaptive Benutzer-Schnittstelle liefert, die die Interaktion mit anderen Personen, Anwendungen und Inhalten (Dokumenten) erlaubt. Besonders wichtig sind Unternehmens-Portale (enterprise portal) als standardisierte Werkzeuge für die Leitseite des PC am Arbeitsplatz.
Post-Test Form des Werbetest bei dem ex post (im nachhinein) die Werbewirkung des Werbemittels gemessen und kontrolliert wird. Zu den gängigsten Verfahren zählen z.B. die Recall- und Copytests.
Preistest Produkte werden unterschiedlichen Preisen zugeordnet um den optimalen Preis zu erhalten.
Pre-test (Marktforschung) Jede geplante Befragung ist auf die Verständlichkeit zu testen. Dies hat bei zwei bis fünf Prozent der geplanten Stichprobe (mind. 50 Personen) zu erfolgen.
Pre-Test (Werbung) Form des Werbetest bei dem ex ante (im voraus) die Werbewirkung des neuen Werbemittels bestimmt werden soll.
Prime Time Beste TV-Sendezeit (i.d.R. zwischen 19 Uhr und 22 Uhr für Programme und Werbespots). Prime Time bezeichnet die Zeit, in der aufgrund des zuschauerfangenden Programms die meisten Leute vor dem Fernseher sitzen. Natürlich ist die Prime Time auch die teuerste Zeit für Werbeschaltungen.
Point of Sale /

Point of Purchase

Die beiden Begriffe Point of Sale (POS) und Point of Purchase (POP) sind gleichzusetzen. In ihrer wörtlichen Übersetzung bedeuten sie Verkaufs- bzw. Einkaufsstelle aus der Sicht des Konsumenten bzw. Verkaufsstelle aus der Sicht des Anbieters. Da am POP/POS die Konfrontation des Konsumenten mit dem Handelsunternehmen, bzw. dessen Gütern stattfindet, ist er wesentlicher Bestandteil des Händlerimages. Die zunehmende Verlagerung der Kaufentscheidung an den POP/POS bewirkt eine Steigerung des Reizkaufverhaltens und rückt damit den POP/POS vermehrt ins Zentrum von Marketingbemühungen.
Product-Placement Bezeichnung für die gezielte Platzierung von Produkten als lebensechte Requisiten in Unterhaltungsmedien.
Product Public Relations (PPR) Unter Product Public Relations (PPR) bzw. Öffentlichkeitsarbeit versteht man sämtliche Aktivitäten, die zum Ziel haben, ein positives Produkteimage im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu schaffen.
PPR ist im 3. "P" des Marketing-Mix angesiedelt und ist Sache des Marketings.
Produkt Das "1.P" im Marketing-Mix. Dieses umfasst ganzheitlich nicht nur was wir sehen und anfassen können, sondern:
- Hauptnutzen / Nebennutzen / Zusatznutzen
- Verpackung
- Inhalt
- Qualität
- Marke
Produktetest Der Produktetest überprüft noch nicht in den Markt eingeführte Produkte. Von der Art der Verpackung bis hin zum Preis lässt sich alles testen.
Produktelebenszyklus Der Zyklus vom Leben eines Produktes: Fängt in der Beschaffungs-, Entwicklungs- phase an. Dann nach Markteintritt: Einführungs-, Wachstums-, Reife-, Sättigungs-, Degenerations- und am Schluss Recyclingphase
Programmfragen Informationsbedarf = Fragekatalog, ergänzt durch vorhandene Infos = Problemkata- log. Programmfragen werden von der Mafo so umformuliert, dass sie die benötigten Informationen zutage fördern - im Fragebogen.
Projektion Reichweite ausgedrückt in absoluten Zahlen. Hochrechnung auf die Grundgesamtheit von der in der Stichprobenerhebung ermittelten
Grösse.
Promotion auch Kommunikation. Das "3.P" im Marketing-Mix. Besteht aus:
- Werbung
- Verkaufsförderung
- Verkauf
- Direktmarketing
- Event
- Sponsoring

- PPR
Promting Telefonische Befragung - bei "kein Kontakt" vollautomatisches "Auf-Warteschlaufe-setzen" für den Wiederversuch.
Protektionismus Unter Protektionismus werden tarifäre und nicht tarifäre Handelshemmnisse verstanden, diese werden zum Schutz der inländischen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz veranlasst.
Z.Bsp. Zollerhebung auf ausländischen Waren, übertriebene administrative Auflagen für Importe aus dem Ausland
Public Affairs Public Affairs bezeichnet den Teil des Public Marketing, der der Gestaltung der Unternehmensbeziehungen zur sozialen und politischen Umwelt dient.
Public Relations (PR) Unter Public Relations (PR) bzw. Öffentlichkeitsarbeit versteht man sämtliche Aktivitäten, die zum Ziel haben, ein positives Firmenimage im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu schaffen. Gegenstand der Kommunikation sind dabei nicht die Produkte, sondern die Ziele, die politischen und sonstigen Aktivitäten des Unternehmens, um langfristig eine positive Haltung in der Öffentlichkeit oder bei bestimmten Personenkreisen zu erzielen.
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Pull-Strategie Mit gezieltem Werbeeinsatz - beispielsweise für neue Markenartikel - versuchen die Hersteller, bei Konsumenten bzw. Produktverwendern einen hohen Bekanntheitsgrad und ein positives Image zu erzeugen. Der Verwender soll dadurch beim Handel solange Nachfragedruck ausüben, bis ein Handels-unternehmen sich gezwungen sieht, die Marke zu führen und deshalb seinerseits dieses Produkt beim Hersteller nachfragt. Beim Pull-Marketing wird der Hersteller also vorwiegend konsumentengerichtete Marketing-Maßnahmen ergreifen. Handelsgerichtete Maßnahmen wie Merchandising-Aktivitäten werden nur flankierend eingesetzt.
Push-Strategie Das Hauptaugenmerk richtet der Hersteller bei der Marktbearbeitung auf den Handel. Mit Hilfe gezielter Verkaufsförderungs-, Merchandising-Aktivitäten und leistungsgerechter Rabattpolitik sollen dem Handel Anreize geboten werden, das Produkt in sein Sortiment aufzunehmen. Der Handel soll dann seinerseits Verkaufsdruck bzw. Angebotsdruck auf die Käufer ausüben. Konsumentengerichtete Werbemaßnahmen werden nur ergänzend eingesetzt.
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