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| Unique Advertising
Proposition (UAP) |
Einzigartiger Werbevorteil!
Werbung/Kommunikation über Hervorhebung einer Einzigartigkeit
eines Produktes. Z.Bsp. das Matterhorn für Zermatt. Mit dem
Matterhorn kann nur die Gemeinde Zermatt werben und nicht andere
Tourismusgemeinden. |
| Umbrella-Marken |
Wie unter einem Schirm (engl. Umbrella)
werden mehrere Marken zusammengefasst. Auch Dachmarkenstrategie
genannt. Diese dienen hauptsächlich dem positiven Imagetransfer.
Z.Bsp. Porsche Auto, Porsche Sonnenbrilen, Porsche Kleidung...
Es profitieren die einzelnen Produkte (oftmals auch in Lizenz
gegeben und von anderen Herstellern produziert) vom Markennamen
Porsche. |
| Umsatz |
Summe aller Verkaufserlöse. Verglichen in
einer Zeitperiode (z.Bsp. Jahr oder Monat). Man unterscheidet
oftmals auch in Brutto- oder Netto-Umsatz. |
| Umsatzanteil |
Wertmässiger Anteilswert einzelner
Warengruppen oder Produkte am gesamten Wert eines Marktes oder
Teilmarktes. |
| Umsatzplanung |
Planung des Umsatzes auf Grund der
kalkulierten/budgetierten Absatzmenge. Die Umstatzplanung ist
eine auf eine Zeitperiode festgelegte Schätzung. Oftmals
schwierig zu kalkulieren, da Schätzungen nicht Preisakzeptanz,
Konkurrenzverhalten, Trend der Branche, usw. berücksichtigen. |
| Umschlag |
Wieviel mal eine Ware umgeschlagen wird.
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| Umverpackung |
Zusätzliche Verpackung, dient primär dem
Abverkauf der Ware und wird vielmals auch als Träger der
Kommunikation verwendet. Z.Bsp. die elektrische Zahnbürste
bräuchte nicht eine Box, in welcher diese verpackt ist, somit
kann aber Erklärung, Botschaften und Garantien kommuniziert
werden. |
| Umwelt |
Das Geschehen, welches die Umgebung des
Menschen oder Märkte umgibt. Dies wird oft in Umweltfaktoren
wiedergegeben: "M.Stööpfr" = Mediale, soziale, technologische,
ökologische, ökonomische, politische, finanzielle und rechtliche
Umweltfaktoren. |
| Umweltanalyse |
Teil der strategischen oder konzeptionellen
Marketingplanung. Diese erfasst die Faktoren, welche in der
Umwelt auftreten können und gliedert sich in der
Chancen/Gefahren-Analyse. |
| Unabhängige Variable |
Eine Grösse, welche einen Einfluss auf andere
Grössen beschreiben kann. Z.Bsp. das Einkommen von Personen auf
deren Konsumverhalten. |
| Unawereness Set |
Sind Marken oder Produkte, welche dem Käufer
als Alternative nicht in den Sinn kommen, weil er diese gar
nicht kennt. |
| Unique Selling Proposition (USP) |
Einzigartiger Produktevorteil!
Das Erreichen einer Unique Selling Proposition (USP) ist eine
Zielgröße des strategischen Marketings. Durch
Individualisierungs- und Profilierungsstrategien wird eine
Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit, z.B. eines Produktes,
eines Betriebstyps oder eines Erscheinungsbildes angestrebt. Das
Erfolgspotenzial der USP hängt wesentlich davon ab, dass diese
Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit von den Kunden
wahrgenommen wird, für den Kunden wichtig ist und von der
Konkurrenz schwer einholbar ist. |
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| Value Proposition |
Ein nachhaltiges Angebot, das für einen
potenziellen Kunden überzeugend und interessant ist.
Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ein solides Verständnis
seiner Kunden gewinnt. Welchen Wert erwarten diese Kunden? Wie
müssen die Produkte und Dienstleistungen beschaffen sein, um
diesen Wert nachhaltig zu gewährleisten? Darüber hinaus muss die
Value Proposition kontinuierlich neu bewertet werden, um auf
einen dynamischen Marktplatz schnell und angemessen zu
reagieren. |
| Verkauf |
Ausnützen zwischenmenschlicher Beziehung mit
positiven Ertrag |
| Verkaufsförderung |
Teil des Kommunikationsmix im 3. "P". Unter
den Begriff Verkaufsförderung (Sales Promotion) fallen alle
Aktivitäten, die der Steigerung der Verkaufszahlen dienen:
Aussendienstwettbewerbe, Bonussysteme, Verkaufstreffen,
Schulungen, Displays, Aufsteller, Prospekte für
Preisausschreiben, Preisnachlässe, Sonderpackungen,
Sondergrössen, Packungen mit Zusatznutzen, Gratisproben,
Gestaltung von Verkaufsflächen, etc.
Dabei unterscheidet man nach Verbraucherpromotion,
Verkäuferpromotion und Händlerpromotion.
Verkaufsförderungsmassnahmen muss sich der Einzelhandel
beispielsweise schon länger nicht mehr nur selbst ausdenken. Die
Produzenten der Waren greifen ihm hier tatkräftig unter die
Arme, und versorgen den Handel mit Prospektmaterial, mit
Werbemitteln oder vorgefertigten Eventmassnahmen.
Zielgruppen (Teilmix) der Verkaufsförderung:
Ebene 1 = eigene Mitarbeiter (Innendienst, Aussendienst)
Ebene 2 = Handel
Ebene 3 = Käufer, interner Beeinflusser, Produkteverwender,
-gebraucher
Ebene 4 = externer Beeinflusser |
| Verkäufermarkt |
Marktsituation, bei der die Marktmacht auf Seiten der Verkäufer
liegt. Der Verkäufer diktiert also Preise, Konditionen, usw |
| Vertikales Marketing |
Probleme die auf verschiedenen Ebenen
entstehen können, wenn mehrstufig Beteiligte nicht die gleiche
Strategie verfolgen. Dies führt zu Macht- und Rollenkonflikten
und zu Zielkonflikten zwischen dem Produzenten und dem Händler.
Dies wenn sich beide Parteien nicht einig über gewisse Vorgänge
sind. |
| Vertragshändler |
Rechtlich selbständiger Händler, der sich
jedoch vertraglich dazu verpflichtet, die Waren für einen
Produzenten abzusetzen, ihren Verkauf zu fördern und dabei
gleichzeitig in den meisten Fällen auf den Verkauf von
Konkurrenzprodukten zu verzichten.
Entsprechende Vertragskonstellationen sind sehr häufig in der
Automobilbranche anzutreffen. |
| Vertrieb |
Submix des 4. "P" der Distribution. Damit ist
die strategische Distribution gemeint, also die Planung der
Distribution. Planung des Standortes, Planung der Logistik. |
| Vertrieb indirekt |
Indirekter Vertrieb = Indirekter Absatz |
| Vertriebssystem |
Wir unterscheiden drei Formen der
Vertriebssysteme:
Eigene Distribution - sie setzt eine rechtlich abhängige
Vertriebsorganisation voraus
Externe Distribution - hier wird die Distribution durch Verträge
an das Unternehmen gebunden (Outsourcing)
Unabhängige Distribution - sie ist vom Produzenten unabhängig
und transportiert gegen Auftrag.
Für welche der drei Systeme entschieden wird hängt nicht nur vom
zu vertreibenden Produkt, sondern auch von dem Käufer ab. |
| Verursacherprinzip |
Prinzip, nachdem die Kosten nach der
Verursachung auf die Kostenstellen und deren Kostenträger
verteilt und gerechnet werden. |
| Verwender |
Im Unterschied zum Konsumenten Verwender von
Produkten. Die begriffliche Unterscheidung ist wichtig bei der
Analyse von Kaufentscheidungen, die sich auf die Käufer
beziehen. Diese sind nicht zwingend identisch mit Konsumenten,
bzw. Gebrauchern. |
| Virales Marketing |
Form des Direktmarketings, die als
Weiterentwicklung der "Mund zu Mund"-Werbung gilt. Ziel ist es,
Werbebotschaften hauptsächlich viral zu verbreiten. Geeignete
Medien sind diejenigen, welche besonders schnell Botschaften
übermitteln. Z.Bsp. Internet oder SMS. |
| Vollkommene Konkurrenz |
Vollständige oder atomistische Konkurrenz.
Viele Anbieter stehen dem Nachfrager zur Verfügung. Die
einzelnen Marktanteile sind jedoch so gering, dass die
Marktteilnehmer den Marktpreis nicht beeinflussen können. |
| Vollkostenrechnung |
Im Gegensatz zur Teilkostenrechnung werden
bei diesem Verfahren der Preiskalkulation alle Kosten den
Kostenträgern zugerechnet. Das übliche Kalkulationsverfahren ist
die Zuschlagskalkulation. Sie geht in der Weise vor, dass die
Materialeinzelkosten zu Materialkosten zusammengefasst werden.
Materialkosten plus Lohneinzelkosten und Lohngemeinkosten
(Fertigungskosten) bilden die Herstellkosten.
Durch Hinzufügen der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten und
der Sondereinzelkosten der Fertigung und des Vertriebes erhält
man die Selbstkosten.
Der Gewinnaufschlag auf die Selbstkosten führt zum
Angebotspreis. |
| Vollsortiment |
Abdeckung des Gesamtbedarfs der Verbraucher
oder Produkteverwender. Im allgemeinen umfasst das Vollsortiment
Nahrungs-/Genussmittel, Kleider, Haushalt und Wohnen und ist
mehr breit als tief. |
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| Wachstumsstrategien |
Langfristige Orientierung am Wachstum eines
Unternehmens. Die wesentlichen Ausprägungsformen sind die
Marktdurchdringung,
die
Marktentwicklung und die
Diversifikation. |
| Webvertising |
Einsatz des Internets als Kommunikationsnetz. |
| Weisse Ware/Produkte |
No Names, die ihren Namen durch die weisse,
namenslose Packung bekommen haben. Die Markenstärke liegt in der
nicht vorhandenen Marke, vielmals Güter des täglichen Bedarfs:
Salz, Pfeffer, Brot, Milch... |
| Weltmarken |
Globale Marken, welche mittels
internationalem Marketing weltweit den gleichen Auftritt
geniessen. Standardisierte Produkte haben oftmals
standardisierte Marketingstrategien. |
| Werbeagentur |
Unternehmen (Dienstleistungsunternehmen),
welche auf allen Gebieten der Marketing-kommunikation tätig sind
und bei der Planung und Realisierung unter Einsatz von
Werbemitteln und Werbeträgern dem Werbetreibenden unterstützend
ihre Dienste anbieten. |
| Werbebotschaft |
Kommunikative Nachricht an eine vorher
bestimmte Zielgruppe. Zweck: Werbebotschaft in Bezug auf des
Werbeobjekt zu lenken, Aufmerksamkeit und Sympathie zu erzeugen
und ein Profil zu geben. |
| Werbefilm |
Ein in der Fernseh- oder Kinowerbung
eingesetztes Werbemittel. Wobei ein Werbefilm auf Grund der
Erwartungshaltung der Kinogänger in der Regel stärker pointiert
umgesetzt werden muss als ein Fernsehwerbefilm. |
| Werbegeschenk |
Keine Zugabe. Wird von einem entgeltlichen
Geschäft unabhängig abgegeben. Hat auch keinen Probiercharackter.
Wettbewerbsrechtlich sind Werbegeschenke zulässig und
unbedenklich. |
| Werbemittel |
Wird von einem Werbeträger getragen und ist
die wahrnehmbare Kommunikation der Botschaft. Fernsehspot,
Radiospot, Kinospot, Inserat, Anzeige, Plakat, Flyer... |
| Werbemittelforschung |
Misst die Wirkung von Werbemitteln einzeln
und untereinander. Kann als Pre- und Posttest durchgeführt
werden. |
| Werbemittler |
Streuen die Werbemitteln und planen diese.
Z.Bsp. Medienagenturen, Werbeagenturen, jedoch nicht die
kreative Lösungsfinder, sondern sie streuen die Werbemittel. |
| Werbeplattform |
Teil des Werbekonzeptes. Zwischen der
Situationsanalyse der Werbung und der Copyplatt-form in diesem
angesiedelt. Umfasst die 4 Z's:
- Ziel der Werbung
- Zielgruppen
- Zielgebiet
- Zeitraum |
| Werbeslogan |
Knappe Zusammenfassung der Werbeaussage in
prägnanter Form. |
| Werbesubjekte |
Die Zielgruppen, an welche sich die Werbung
wendet um Werbeziele zu erreichen. |
| Werbeträger |
Sie tragen die Werbemittel. Meist Medien.
Diese kann man typologisieren. Z.Bsp. Elektronische Medien,
Print, Tageszeitungen, Fachzeitschriften... |
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| Yellow Pages |
Gelbe Seiten. Branchenbücher in Printversion. |
| Yellow Press |
Klatsch- oder Regenbogenpresse, welche
hauptsächlich in Form von Zeitschriften in Erscheinung tritt und
das Privatleben von Prominenten beleuchtet. |
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| Zufallsfehler |
Fehler (quantifizierbar) der dadurch
entsteht, dass statt der Grundgesamtheit nur eine Stichprobe
erhoben wird. Die Standardabweichung weist den Zufallsfehler
aus. |
| Zusatznutzen |
Deckt die Sekundärbedürfnisse ab. Ist weiter
vom Produkt entfernt als Hauptnutzen und Nebennutzen. Z.Bsp.
Rivella blau in Pet-Verpackung:
Hauptnutzen = Durstlöschen
Nebennutzen = Kalorienreduziert
Zusatznutzen = Leichte, zerdrückbare Verpackung (PET) |
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