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Schweizerischer Marketing Club - SMC; Verband für eidg. Marketingprüfungen, Olten, Tel. 062 207 07 70



 
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Unique Advertising Proposition (UAP) Einzigartiger Werbevorteil!
Werbung/Kommunikation über Hervorhebung einer Einzigartigkeit eines Produktes. Z.Bsp. das Matterhorn für Zermatt. Mit dem Matterhorn kann nur die Gemeinde Zermatt werben und nicht andere Tourismusgemeinden.
Umbrella-Marken Wie unter einem Schirm (engl. Umbrella) werden mehrere Marken zusammengefasst. Auch Dachmarkenstrategie genannt. Diese dienen hauptsächlich dem positiven Imagetransfer.
Z.Bsp. Porsche Auto, Porsche Sonnenbrilen, Porsche Kleidung... Es profitieren die einzelnen Produkte (oftmals auch in Lizenz gegeben und von anderen Herstellern produziert) vom Markennamen Porsche.
Umsatz Summe aller Verkaufserlöse. Verglichen in einer Zeitperiode (z.Bsp. Jahr oder Monat). Man unterscheidet oftmals auch in Brutto- oder Netto-Umsatz.
Umsatzanteil Wertmässiger Anteilswert einzelner Warengruppen oder Produkte am gesamten Wert eines Marktes oder Teilmarktes.
Umsatzplanung Planung des Umsatzes auf Grund der kalkulierten/budgetierten Absatzmenge. Die Umstatzplanung ist eine auf eine Zeitperiode festgelegte Schätzung. Oftmals schwierig zu kalkulieren, da Schätzungen nicht Preisakzeptanz, Konkurrenzverhalten, Trend der Branche, usw. berücksichtigen.
Umschlag Wieviel mal eine Ware umgeschlagen wird.
Umverpackung Zusätzliche Verpackung, dient primär dem Abverkauf der Ware und wird vielmals auch als Träger der Kommunikation verwendet. Z.Bsp. die elektrische Zahnbürste bräuchte nicht eine Box, in welcher diese verpackt ist, somit kann aber Erklärung, Botschaften und Garantien kommuniziert werden.
Umwelt Das Geschehen, welches die Umgebung des Menschen oder Märkte umgibt. Dies wird oft in Umweltfaktoren wiedergegeben: "M.Stööpfr" = Mediale, soziale, technologische, ökologische, ökonomische, politische, finanzielle und rechtliche Umweltfaktoren.
Umweltanalyse Teil der strategischen oder konzeptionellen Marketingplanung. Diese erfasst die Faktoren, welche in der Umwelt auftreten können und gliedert sich in der Chancen/Gefahren-Analyse.
Unabhängige Variable Eine Grösse, welche einen Einfluss auf andere Grössen beschreiben kann. Z.Bsp. das Einkommen von Personen auf deren Konsumverhalten.
Unawereness Set Sind Marken oder Produkte, welche dem Käufer als Alternative nicht in den Sinn kommen, weil er diese gar nicht kennt.
Unique Selling Proposition (USP) Einzigartiger Produktevorteil!
Das Erreichen einer Unique Selling Proposition (USP) ist eine Zielgröße des strategischen Marketings. Durch Individualisierungs- und Profilierungsstrategien wird eine Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit, z.B. eines Produktes, eines Betriebstyps oder eines Erscheinungsbildes angestrebt. Das Erfolgspotenzial der USP hängt wesentlich davon ab, dass diese Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit von den Kunden wahrgenommen wird, für den Kunden wichtig ist und von der Konkurrenz schwer einholbar ist.
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Value Proposition Ein nachhaltiges Angebot, das für einen potenziellen Kunden überzeugend und interessant ist. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ein solides Verständnis seiner Kunden gewinnt. Welchen Wert erwarten diese Kunden? Wie müssen die Produkte und Dienstleistungen beschaffen sein, um diesen Wert nachhaltig zu gewährleisten? Darüber hinaus muss die Value Proposition kontinuierlich neu bewertet werden, um auf einen dynamischen Marktplatz schnell und angemessen zu reagieren.
Verkauf Ausnützen zwischenmenschlicher Beziehung mit positiven Ertrag
Verkaufsförderung Teil des Kommunikationsmix im 3. "P". Unter den Begriff Verkaufsförderung (Sales Promotion) fallen alle Aktivitäten, die der Steigerung der Verkaufszahlen dienen:

Aussendienstwettbewerbe, Bonussysteme, Verkaufstreffen, Schulungen, Displays, Aufsteller, Prospekte für Preisausschreiben, Preisnachlässe, Sonderpackungen, Sondergrössen, Packungen mit Zusatznutzen, Gratisproben, Gestaltung von Verkaufsflächen, etc.

Dabei unterscheidet man nach Verbraucherpromotion, Verkäuferpromotion und Händlerpromotion.

Verkaufsförderungsmassnahmen muss sich der Einzelhandel beispielsweise schon länger nicht mehr nur selbst ausdenken. Die Produzenten der Waren greifen ihm hier tatkräftig unter die Arme, und versorgen den Handel mit Prospektmaterial, mit Werbemitteln oder vorgefertigten Eventmassnahmen.

Zielgruppen (Teilmix) der Verkaufsförderung:
Ebene 1 = eigene Mitarbeiter (Innendienst, Aussendienst)
Ebene 2 = Handel
Ebene 3 = Käufer, interner Beeinflusser, Produkteverwender, -gebraucher
Ebene 4 = externer Beeinflusser
Verkäufermarkt Marktsituation, bei der die Marktmacht auf Seiten der Verkäufer liegt. Der Verkäufer diktiert also Preise, Konditionen, usw
Vertikales Marketing Probleme die auf verschiedenen Ebenen entstehen können, wenn mehrstufig Beteiligte nicht die gleiche Strategie verfolgen. Dies führt zu Macht- und Rollenkonflikten und zu Zielkonflikten zwischen dem Produzenten und dem Händler. Dies wenn sich beide Parteien nicht einig über gewisse Vorgänge sind.
Vertragshändler Rechtlich selbständiger Händler, der sich jedoch vertraglich dazu verpflichtet, die Waren für einen Produzenten abzusetzen, ihren Verkauf zu fördern und dabei gleichzeitig in den meisten Fällen auf den Verkauf von Konkurrenzprodukten zu verzichten.

Entsprechende Vertragskonstellationen sind sehr häufig in der Automobilbranche anzutreffen.
Vertrieb Submix des 4. "P" der Distribution. Damit ist die strategische Distribution gemeint, also die Planung der Distribution. Planung des Standortes, Planung der Logistik.
Vertrieb indirekt Indirekter Vertrieb = Indirekter Absatz
Vertriebssystem Wir unterscheiden drei Formen der Vertriebssysteme:

Eigene Distribution - sie setzt eine rechtlich abhängige Vertriebsorganisation voraus
Externe Distribution - hier wird die Distribution durch Verträge an das Unternehmen gebunden (Outsourcing)
Unabhängige Distribution - sie ist vom Produzenten unabhängig und transportiert gegen Auftrag.
Für welche der drei Systeme entschieden wird hängt nicht nur vom zu vertreibenden Produkt, sondern auch von dem Käufer ab.
Verursacherprinzip Prinzip, nachdem die Kosten nach der Verursachung auf die Kostenstellen und deren Kostenträger verteilt und gerechnet werden.
Verwender Im Unterschied zum Konsumenten Verwender von Produkten. Die begriffliche Unterscheidung ist wichtig bei der Analyse von Kaufentscheidungen, die sich auf die Käufer beziehen. Diese sind nicht zwingend identisch mit Konsumenten, bzw. Gebrauchern.
Virales Marketing Form des Direktmarketings, die als Weiterentwicklung der "Mund zu Mund"-Werbung gilt. Ziel ist es, Werbebotschaften hauptsächlich viral zu verbreiten. Geeignete Medien sind diejenigen, welche besonders schnell Botschaften übermitteln. Z.Bsp. Internet oder SMS.
Vollkommene Konkurrenz Vollständige oder atomistische Konkurrenz. Viele Anbieter stehen dem Nachfrager zur Verfügung. Die einzelnen Marktanteile sind jedoch so gering, dass die Marktteilnehmer den Marktpreis nicht beeinflussen können.
Vollkostenrechnung Im Gegensatz zur Teilkostenrechnung werden bei diesem Verfahren der Preiskalkulation alle Kosten den Kostenträgern zugerechnet. Das übliche Kalkulationsverfahren ist die Zuschlagskalkulation. Sie geht in der Weise vor, dass die Materialeinzelkosten zu Materialkosten zusammengefasst werden. Materialkosten plus Lohneinzelkosten und Lohngemeinkosten (Fertigungskosten) bilden die Herstellkosten.
Durch Hinzufügen der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten und der Sondereinzelkosten der Fertigung und des Vertriebes erhält man die Selbstkosten.
Der Gewinnaufschlag auf die Selbstkosten führt zum Angebotspreis.
Vollsortiment Abdeckung des Gesamtbedarfs der Verbraucher oder Produkteverwender. Im allgemeinen umfasst das Vollsortiment Nahrungs-/Genussmittel, Kleider, Haushalt und Wohnen und ist mehr breit als tief.
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Wachstumsstrategien Langfristige Orientierung am Wachstum eines Unternehmens. Die wesentlichen Ausprägungsformen sind die Marktdurchdringung, die Marktentwicklung und die Diversifikation.
Webvertising Einsatz des Internets als Kommunikationsnetz.
Weisse Ware/Produkte No Names, die ihren Namen durch die weisse, namenslose Packung bekommen haben. Die Markenstärke liegt in der nicht vorhandenen Marke, vielmals Güter des täglichen Bedarfs: Salz, Pfeffer, Brot, Milch...
Weltmarken Globale Marken, welche mittels internationalem Marketing weltweit den gleichen Auftritt geniessen. Standardisierte Produkte haben oftmals standardisierte Marketingstrategien.
Werbeagentur Unternehmen (Dienstleistungsunternehmen), welche auf allen Gebieten der Marketing-kommunikation tätig sind und bei der Planung und Realisierung unter Einsatz von Werbemitteln und Werbeträgern dem Werbetreibenden unterstützend ihre Dienste anbieten.
Werbebotschaft Kommunikative Nachricht an eine vorher bestimmte Zielgruppe. Zweck: Werbebotschaft in Bezug auf des Werbeobjekt zu lenken, Aufmerksamkeit und Sympathie zu erzeugen und ein Profil zu geben.
Werbefilm Ein in der Fernseh- oder Kinowerbung eingesetztes Werbemittel. Wobei ein Werbefilm auf Grund der Erwartungshaltung der Kinogänger in der Regel stärker pointiert umgesetzt werden muss als ein Fernsehwerbefilm.
Werbegeschenk Keine Zugabe. Wird von einem entgeltlichen Geschäft unabhängig abgegeben. Hat auch keinen Probiercharackter. Wettbewerbsrechtlich sind Werbegeschenke zulässig und unbedenklich.
Werbemittel Wird von einem Werbeträger getragen und ist die wahrnehmbare Kommunikation der Botschaft. Fernsehspot, Radiospot, Kinospot, Inserat, Anzeige, Plakat, Flyer...
Werbemittelforschung Misst die Wirkung von Werbemitteln einzeln und untereinander. Kann als Pre- und Posttest durchgeführt werden.
Werbemittler Streuen die Werbemitteln und planen diese. Z.Bsp. Medienagenturen, Werbeagenturen, jedoch nicht die kreative Lösungsfinder, sondern sie streuen die Werbemittel.
Werbeplattform Teil des Werbekonzeptes. Zwischen der Situationsanalyse der Werbung und der Copyplatt-form in diesem angesiedelt. Umfasst die 4 Z's:
- Ziel der Werbung
- Zielgruppen
- Zielgebiet
- Zeitraum
Werbeslogan Knappe Zusammenfassung der Werbeaussage in prägnanter Form.
Werbesubjekte Die Zielgruppen, an welche sich die Werbung wendet um Werbeziele zu erreichen.
Werbeträger Sie tragen die Werbemittel. Meist Medien. Diese kann man typologisieren. Z.Bsp. Elektronische Medien, Print, Tageszeitungen, Fachzeitschriften...
   
   
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Yellow Pages Gelbe Seiten. Branchenbücher in Printversion.
Yellow Press Klatsch- oder Regenbogenpresse, welche hauptsächlich in Form von Zeitschriften in Erscheinung tritt und das Privatleben von Prominenten beleuchtet.
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Zufallsfehler Fehler (quantifizierbar) der dadurch entsteht, dass statt der Grundgesamtheit nur eine Stichprobe erhoben wird. Die Standardabweichung weist den Zufallsfehler aus.
Zusatznutzen Deckt die Sekundärbedürfnisse ab. Ist weiter vom Produkt entfernt als Hauptnutzen und Nebennutzen. Z.Bsp. Rivella blau in Pet-Verpackung:
Hauptnutzen = Durstlöschen
Nebennutzen = Kalorienreduziert
Zusatznutzen = Leichte, zerdrückbare Verpackung (PET)
   
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